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Ash: The Best Of Ash (CD, Rhino, 2011)

 

Die nordirische Band Ash schaffte zwei Jahre nach ihrer Gründung mit dem ersten Album "1977" im Jahr 1996 gleich den Durchbruch. Die Single "Girl From Mars", "Goldfinger" und "Oh Yeah" verkauften sich allesamt gut und katapultierten Tim Wheeler (Gesang, Gitarre), Mark Hamilton (Bass) und Rick McMurray (Drums) direkt in die Spitze der Britpop-Bands, durch eine packende Mischung aus eingängiger Melodik und knarzigem, manchmal auch punkigem Rock, zudem guter Produktion, die auch mal Streicher mit einbrachte, wo es passte. Charlotte Hatherley stieß als zweite Gitarristin zu Ash, das 1998 veröffentlichte zweite Album "Nu-Clear Sounds" konnte allerdings nicht an die ersten Erfolge anknüpfen. So ließen sich Ash etwas mehr Zeit und veröffentlichten 2001 dann mit "Free All Angels" ein drittes Album, welches sie in die Erfolgsspur zurück brachte, sogar Platz 1 der Charts erreichte, und auch die Singles wie "Shining Light", "Wild Surf", "Burn Baby Burn" oder "Candy" liefen prächtig. Nach erneuten drei Jahren erschien 2004 das vierte Album "Meltdown", welches mit etwas härterer und brachialerer Gangart geteilte Meinungen herauf beschwor und nicht recht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen konnte. Die Singles wie das krachige "Clones", das flotte "Orpheus" oder die eingängige Midtempo-Nummer "Star-Crossed" wurden zumindest in Großbritannien aber noch gut gespielt, und der Longplayer erreichte hier auch die Top Ten. 2006 verabschiedete sich Charlotte Hatherley wieder aus der Band und schrumpfte sie zurück ins Ausgangs-Trio. Im Sommer 2007 veröffentlichten Ash ihr fünftes Album "Twilight Of The Innocents", welches erstmals nicht die britischen Top Ten erreichen konnte. Zudem verkündeten die Jungs, dass dies ihr letztes Album sei - ohne sich allerdings aufzulösen. Vielmehr wolle man nur noch Singles veröffentlichen und dann immer wieder mal eine Compilation veröffentlichen. So gab es seit her also keinen Longplayer mehr, weiter jedoch Singles wie "Instinct" oder "There Is Hope Again", und auch live kann man die Jungs nach wie vor sehen.

Nach dem ersten Best-Of-Album "Intergalactic Sonic 7"s" aus dem Jahr 2002 gibt es nun also eine neue "The Best Of Ash" - die einen guten Überblick über die besten und erfolgreichsten Songs der Band bietet, mit allen Hits, wobei von den neueren Singles lediglich "Return of White Rabbit" (2009) und "Arcadia" (2010) enthalten sind - beides starke Songs. Und zum Abschluss gibt es noch eine 2011er-Version ihrer ersten Single "Jack Names The Planets" (1994), die 2002 bereits neu aufgelegt wurde. Für jeden, der noch kein Ash-Album zu Hause hat, aber auf ihre gute Musik steht, eine sehr gute Zusammenstellung mit prallen 19 Tracks auf 79 Minuten.

Hier das komplette Tracklisting der CD - vier Songs mit direktem Link zum Videoclip auf YouTube:

01. Girl From Mars
02. Kung Fu
03. Angel Interceptor
04. Goldfinger
05. Oh Yeah
06. A Life Less Ordinary
07. Wild Surf
08. Shining Light
09. Burn Baby Burn
10. Walking Barefoot
11. Sometimes
12. Clones
13. Orpheus
14. Star-Crossed
15. You Can't Have It All
16. Twilight Of The Innocents
17. Return Of White Rabbit
18. Arcadia
19. Jack Names The Planets(2011 Re-Recording)

www.ash-official.com
www.facebook.com/ash



Bewertung: 9 von 10 Punkten

(Tobi )