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Danny Diablo: The Crackson Heights Project (CD, Eternal Sound, 2017)

 

Auf den 46 Minuten seines fünften Albums "The Crackson Heights Project" beschert Danny Diablo uns 13 Tracks. Auf diesen geht es gewohnt progressiv zu und Diablo haut uns harten HipHop um die Ohren - okay, vom Tattoo-übersäten Mann mit dem auf Pressefotos eigentlich immer ernsten Blick hätten wir auch keinen Schlager erwartet. Die Vergangenheit in diversen Hardcore-Punk-Bands wie Skarhead, Icepick und Crown Of Thornz klingt in Stücken wie "Kill For Pleasure" mit Skits Vicious und Mars, "Time Is Money" mit Rakka Iriscience, "Soldiers" mit Koresh, Stikman und Diggy ILL-Roc, "Street Life" mit Koresh und Stikman und vor allem "Cyclone" mit DJ COS noch durch, wobei nur letzteres Stück wirklich auch einen Fokus auf Gitarrenriffs hat, ansonsten bewegt sich Diablo schon klar im HipHop. Ab und an erklingen aber auch sonst mal ein paar Riffs, wie beim eigentlich eher von groovigen Beats und südländischen Klängen dominierten "Pass The Coca" mit DJ COS, The DRP and Mars (prod. By Diggy ILL-Roc)



Wie man sieht, sind viele Gäste mit am Start, neben den genannten noch einige mehr wie Skribbal, DJ Clay, Skriptkeeper oder Jesui da OG, Puto Penny und Yako Munoz von den Chula Crew Soldiers. Auch wenn Danny viele harte Töne zu bieten kann, so kann er doch auch entspannter, zumindest in puncto Beats, wie der chillige Opener "La La", das groovende "Bum Rush" und das von tiefen Dub-Bässen durchzogene "Murder For Hire" zeigen. Das ungewöhnlichste Stück findet man am Schluss mit "Guidos In I-Rocs", wo Danny Diablo in gedämpftem Ton 80er-Freestyle-Klänge mit harten Raps vermischt. Ein durchaus interessantes HipHop-Album des New Yorkers, aus dem man klanglich aber noch mehr hätte rausholen können - was vermutlich aber nicht gewollt war, um den Underground-Charme zu erhalten.



facebook.com/dannydiablo



Bewertung: 6 von 10 Punkten

(Tobi )