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Serj Tankian: Harakiri (CD, Reprise, 2012)

 

Knapp über 45 Minuten erfreut das neue Album von Serj Tankian unsere Ohren. "Harakiri" kommt als Nachfolger von "Imperfect Harmonies" (2010) als drittes Solo-Album des Frontmanns von System Of A Down daher und trifft die Geschmäcker der SOAD-Fangemeinde sicherlich noch weit mehr als die Kollegen Daron Malakian und John Dolmayan mit ihrem Projekt "Scars On Broadway", welches inzwischen ja auch selten neue Songs verlauten lässt. Serj campiert mit seinem dritten Werk weit mehr am Stil von SOAD, wobei harte Riffs und seine Stimme in Kombination ja fast schon ausreichen, um SOAD-Erinnerungen zu wecken - trotzdem entwickelt er sich auch im Vergleich zu den beiden bisherigen Alben noch weiter. Das macht er gut - Serjs Musik ist nicht zu nah an SOAD, aber auch nicht zu weit entfernt - und so findet man viele verdammt starke Stücke, die das Album zu einem Highlight werden lassen. Nicht ganz so umwerfend wie ein "Toxicity" oder ein "Mesmerize" von SOAD - aber doch voll überzeugend.

www.serjtankian.com



Bewertung: 9 von 10 Punkten

(Tobi )