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Die literarischen Wurzeln der Erzählung von der Schönen und dem Biest reichen bis in die römische Dichtung und griechische Mythologie zurück. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurden die überlieferten Stoffe meist sehr frei in die Neuzeit übertragen und durch zahlreiche Nebenhandlungen von moralischem Wert ergänzt. Die bekannteste Version, die für diverse Verfilmungen sowie für das Musical als Vorlage diente, ist die Erzählung von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont. Ihre Version von "La Belle et La Bête", die 1756 in einer Zeitschrift für Kindererziehung als lehrhafter "Dialogue entre une sage Gouvernante et plusieurs de ses Elèves" (Dialog zwischen einer klugen Gouvernante und einigen ihrer Schüler) veröffentlicht wurde, zählt bis heute zu den Klassikern der Märchenliteratur.

Disneys Pläne für eine Zeichentrickverfilmung des Stoffs von der Schönen und dem Biest entstanden schon in den 30er- und 50er-Jahren. Jedoch blieb es über Jahrzehnte nur bei der Idee. Erst Roy Disney, Neffe des legendären Walt und geschäftsführender Vizepräsident der Disney Company, wagte sich Ende der 80er-Jahre an die Realisierung. Für Musik, Buch und Text zeichneten Alan Menken und Howard Ashman, später noch Linda Woolverton verantwortlich. Während Ashman das verwunschene Personal und die Rolle des Gaston in die Geschichte einflocht, ist es Woolverton zuzuschreiben, dass in der Disney-Verfilmung die Belle sehr eigenständig, mutig und stark dargestellt wird. Disneys Zeichentrickmeisterwerk ist ein farbenfroher, gefühlvoller und vor allem zauberhafter Liebesfilm, der seine erfolgreiche Premiere am 13. November 1991 feierte. Erstmalig in der langen Oscar- Historie wurde 1991 mit Beauty And The Beast ein Zeichentrickfilm in der Kategorie ‚Bester Film' nominiert. Im selben Jahr wurde der Film zudem mit zwei Oscars für ‚Beste Filmmusik' und ‚Bester Song' sowie mit drei Golden Globes als ‚Beste Komödie/Bestes Musical' und für ‚Beste Musik' und ‚Bester Song' ausgezeichnet.

"Disneys Die Schöne und das Biest" ist Disneys erfolgreichstes Musical am Broadway. Seit 1994 begeistert die romantische Liebesgeschichte zwischen der schönen Belle und dem in ein abscheuliches Biest verwandelten Prinzen das Publikum im Herzen New Yorks. Das großartige Broadway-Musical wurde für neun Tony Awards nominiert, unter anderem in den Kategorien ‚Bestes Musical', ‚Bestes Buch' und ‚Beste Regie', und gewann 1998 den Laurence Olivier Award – den britischen "Musical-Oscar". Über 25 Millionen begeisterte Zuschauer in 13 Ländern haben bisher Disneys Die Schöne und das Biest live erlebt. Das Kreativteam entwickelte eine bewegende Bühnenversion, deren Schwerpunkt auf der Emotionalität der Geschichte liegt. Die musikalische Überarbeitung übernahmen Alan Menken (Komposition), der bereits die Filmmusik konzipiert hatte, und Tim Rice (Texte). Acht zusätzliche Kompositionen ergänzten die Filmmusik zu einem eigenständigen "musicalischen" Meisterwerk. Das Resultat: ein phänomenaler Erfolg!

Am 18. April 1994 wurde die Weltpremiere im Palace Theatre in New York gefeiert. Am Broadway wird seither stets vor ausverkauftem Haus gespielt. Die Europapremiere und Uraufführung der deutschsprachigen Version fand am 28. September 1995 im Raimund Theater in Wien statt, wo sie bis zum 29. Juni 1997 gespielt wurde. In Deutschland war das Musical bislang nur in Stuttgart zu sehen, wo es vom 5. Dezember 1997 bis 22 Dezember 2000 zu sehen war. "Disneys Die Schöne und das Biest" wurde bereits in 13 Ländern dieser Welt aufgeführt und begeisterte mehr als 25 Millionen Zuschauer. Einige Stars waren hierbei schon aktiv, am bekanntesten war sicher Toni Braxton am Broadway in der Rolle der Belle. Tim Rice und Alan Menken schrieben für sie ein weiteres Solo für den zweiten Akt ("Change In Me", 1998/99), zusätzlich wurden ihre gesamten Kostüme neu entworfen.