CTS-MUM
St. Patrick's Day-Festivaltour, Gladbeck, Stadthalle, 16.03.2001
 
Es muss für Ausenstehende wohl etwas komisch ausgesehen haben, da sind ca. 300 Leute in der Stadthalle in Gladbeck, sie haben Spaß, tanzen ausgelassen und sie haben sich sogar ihr Gesicht bemalen lassen. Was war der Grund dafür? Hat die Stadt hier etwa zu einer verspäteten Karneval-Sitzung eingeladen? Nein, ganz so schlimm war es nun doch nicht, alle Insider werden mittlerweile wissen um was es hier geht. Wie jedes Jahr, so auch in diesem, feiern die Iren ihren "St. Patrick's Day", der ja bekanntlich am 17. März ist, da man aber nicht an diesem Tag überall sein kann, hat man sich entschlossen eine kleine Tour rund um den Termin zu veranstalten, so kam es, dass man am 16. März in Gladbeck Station machte um in den besagten Tag hinein zu feiern. Den Anfang machte die Band "DRIMINDUBH", sie eröffneten den Abend mit eher ruhigen Stücken. Hier stach wieder einmal die Sängerin (Fiona Kelleher) mit ihrer herrvoragenden Stimme hervor, sie schaffte es, das Publikum in den Bann zu ziehen, wenn sie nur begleitet von Fiddle oder Mandoline die Stücke vortrug. Nach einer kurzen Umbaupause (in der man sich mit Würstchen, Whiskey und Guiness versogen konnte) standen dann "ALISTER RUSSELL & CHRIS PARKINSON" auf der Bühne. Mit den Beiden änderte sich auch der Rhythmus. Von nun an war nicht mehr nur zu hören sondern auch tanzen angesagt, um das Publikum davon zu überzeugen, brauchten die beiden nicht einmal zwei Stücke. Eindrucksvoll demonstrierte Chris wie viele Instrumente er beherrscht, und das ganze in einer atemberaubender Präzieson, die nichts zu wünschen übrig lies. Nach der zweiten Umbaupause (die die meisten im Saal auch benötigten), kam "NORTH CREGG"...




...auf die Bühne, sie zeigen dem Publikum, dass man doch noch einen Zahn zu legen kann. Es ist schon erstaunlich, zu sehen in welcher Art und Weise hier das Zusammenspiel von Gitarre, Snaredrum und Piamo funktionieren. Wer bei der Band noch immer der Meinung war, die Iren könnten nur Whiskey und Bier herstellen, wurde hier vom Gegenteil überzeugt. Nach gut 4 Std. war ein toller Abend zu Ende, und all diejenigen, die ihn verpasst haben, kann man nur zu rufen: Schade!! Aber keine Angst, es wir schon im Oktober die nächste Gelegenheit geben.

(T.K.)