Freunde

D: Benno Fürmann, Christiane Paul, Erdal Yildiz, R: Martin Eigler, 100 Min.

Als Kinder waren sie die besten Freunde: Nils (Benno Fürmann), Tayfun (Erdal Yildiz) und Caro (Christiane Paul). Irgendwann waren Nils und Caro ein Paar, dann zerbrach die Dreier-Freundschaft in alle Teile. Nils zog von dannen und wurde Polizist. Jahre später nun trifft Nils Tayfun bei einer Drogenrazzia wieder, und als er ihn erkennt, da hilft er dem alten Kumpel, indem er Drogen verschwinden lässt. Leider fliegt das Ganze auf und Nils wird mit Suspendierung gedroht, wenn er nicht gegen seine alten Kumpels arbeitet, sie ausspioniert. Auch der dritte Teil der alten Bande ist wieder mit von der Partie: Caro ist inzwischen Tayfuns Freundin, fühlt sich aber durchaus auch immer noch zu Nils hingezogen. Für ihn beginnt ein Zerrissensein zwischen Freundschaft und Pflichtbewusstsein, zwischen eigenen Interessen und Tapferkeit, zwischen Liebe und Genugtuung als Balsam für alte Wunden.
"Freunde" überzeugt schauspielerisch, die Handlung jedoch schleppt sich etwas dahin und vermag es nicht, einen Spannungsbogen zu erzeugen, auch wenn man den Ausgang nicht unbedingt vorhersehen kann. Nils Zwiespalt wird gut in Szene gesetzt, sowieso kann Benno Fürmann für seine Darstellung wieder einmal herausgehoben werden. Ansonsten aber ein nur mittelmäßiger Film.

Wertung: 5 von 10 Punkten

(Tobi)