Kaffeehäuser    Heurige
STEIRERECK
Rasumofskygasse 2, 1030 Wien
Tel.: +43 1 713 31 68 / Fax: +43 1 713 51 68 2
www.steirereck.at
 


Restaurants gibt es in Wien viele, kaum eines jedoch dürfte an die Klasse des Steirereck heran reichen. Für Essen der Luxus-Kategorie geht man am besten zu Familie Reitbauer in die Rasumofskygasse (ganz in der Nähe vom Hundertwasserhaus), wo man delikat speisen kann, und dies im vornehmsten Ambiente. Chefkoch Helmut Österreicher, seit über 25 Jahren der Küchenchef, wurde in einer Publikumsabstimmung des Gault Millau zum Koch des Jahrzehnts gekürt, und so schmeckt es dann auch. Zum empfehlen ist ein mehrgängiges Menü mit Weinbegleitung, bei dem jeder Gang den Gaumen zu höchsten Freuden gereicht, wozu sich der stets passende Wein gesellt. Natürlich ist ein Essen im Steirereck auf Grund seiner herausragenden Klasse (vier Hauben im Gault Millau, 1 Stern im Michelin, 99 Punkte im A la Carte, 3 Sterne im Falstaff) nicht ganz billig, vor allem mittags aber bekommt man ein dreigängiges Menü schon für 35 Euro (ohne Weinbegleitung, diese würde 24 Euro extra kosten) oder ein Gabelfrühstück ab 10 Euro. Zum Bestellten hinzu erhält man ab und an auch noch einen "Gruß aus der Küche", oder auch mal mehrere, je nach Gangmenge. Das edle Ambiente macht einen Besuch zur wahren Freude, von einer gemütlichen Inneneinrichtung über freundliche Bedienung bis zum Staunen über die beeindruckenden Käse-, Schnaps- oder Teewagen hat man viel Grund zur Freude. Für leckerstes Essen gepaart mit dem Bewusstsein, im vielleicht besten Restaurant Österreichs gegessen zu haben, sollte man einen Besuch in Erwägung ziehen. Und keine falsche Scheu - die auf der Website gegebene Ankündigung wird bestens umgesetzt: "Unser Restaurant will kein steifer Gourmettempel sein, obwohl unsere exquisite Art zu kochen im Zentrum unserer Bemühungen steht. Wir wollen Ihnen ein Gesamterlebnis Restaurant vermitteln. Unser Ziel ist es, daß Sie sich wohl fühlen, bei Speis und Trank in zwanglos - eleganter Atmosphäre - ohne Stress, mit Muße und Genuss." Also ab in den Anzug bzw. die edle Garderobe und hin zum Steirereck.

Ab Sommer 2004 siedelt das Steirereck Wien über in die Räumlichkeiten der ehemaligen Meierei im Stadtpark.

Das Steirereck Wien ist montags bis freitags von 10:30 Uhr bis 14:00 Uhr und 19:00 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet. An Wochenenden bleibt der Genusstempel geschlossen.

150 km entfernt (70 km von Graz, 40 km von Mariazell) gibt es übrigens ein zweites Steirereck, das Wirtshaus Steirereck am Pogusch in Turnau. Auch über dieses findet man alles auf der Steirereck-Website.


RESTAURANTS

Wien beherbergt als Großstadt natürlich eine Masse verschiedenster Restaurants, von Fastfood bis zu Luxus der "Neuen Wiener Küche". In den Gerichten der Stadt erkennt man ihre multikulturellen Einflüsse wieder. Als typische Gerichte kennt man neben dem Schnitzel, das eigentlich aus Italien stammte, vor allem Gulasch (aus Ungarn), Palatschinken (aus Rumänien) und Knödel (aus Böhmen), aber auch Germknödel, Powidldatschgerl, Tafelspitz und Kaiserschmarrn.

Bekannt ist das "Figlmüller" in der Wollzeile 5 für die größten Schnitzel der Welt und Wein aus eigenem Anbau. Im "Gulaschmuseum" in der Schulerstr. 20 gibt es - natürlich - Gulasch, in verschiedensten Varianten zubereitet. Das "Griechenbeisl" am Fleischmarkt 11 ist vor allem auf Grund seiner Lage in einem Turm und seiner Historie bekannt. Im 15. Jahrhundert hieß es noch "Zum roten Dachl", wurde im 18. Jahrhundert umbenannt, weil viele griechische Kaufleute hier ein und aus gingen. An den Wänden der Künstlerstübe haben viele bekannte Schriftsteller und sonstige Künstler sich mit ihrer Unterschrift verewigt. Einen guten Überblick über Wiener Restaurants gibt das Buch "Wien, wies es isst...", welches wir auf der Literatur-Seite zur Stadt vorstellen. Einen Tipp haben wir aber noch für alle Besucher des Prater:

WIESELBURGER BIERINSEL
Prater 11, 1020 Wien
Tel.: +43 1 729 47 85 / Fax: +43 1 729 47 85 12
www.bierinsel.at
 


Wer Wien besucht, der versäumt sicher nicht, im berühmten Prater vorbei zu schauen. Hier findet man neben dem Riesenrad und diversen anderen Fahr- und Vergüngungsgeschäften auch einige Restaurants. Wir empfehlen einen Besuch in der Wieselburger Bierinsel. Hier bekommt man das leckere Wieselburger Spezial-Bier vom Fass, wie einige andere leckere Biere auch. Wenn man im gemütlichen Biergarten sitzt und hoffentlich schönes Wetter genießt, muss es natürlich nicht bei einem Getränk bleiben. Die Speisekarte der Bierinsel bietet jede Menge leckere Gerichte zu sehr fairen Preisen. Bei unserem Besuch versuchten wie uns an einer Calafatiplatte für zwei Personen - doch selbst zwei gute und geübte Esser wie wir schafften es nicht, die vielen Fleischstücke und Beilagen restlos zu verputzen. Sehr lecker, und gerade am Rand des Praters eine gute Gelegenheit, zu erschwinglichen Preisen in netter Atmosphäre so richtig satt zu werden.

Die Wieselburger Bierinsel ist täglich von 8:30 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet, Essen gibt es von 11:00 Uhr bis 22:30 Uhr.

Ab Mitte April wird jeden Tag ab 18 Uhr der Gartengrill angeworfen, auf dem dann Spareribs, Cevapcici, Koteletts, Bratwürste oder ganze Grillteller zubereitet werden. Freitags gibt es ab 18 Uhr ein "All you can eat" Barbecue-Buffet für den reizvollen Preis von nur 9,90 Euro.


KAFFEEHÄUSER

Wien ohne Kaffehäuser? Nicht denkbar! Das Wiener Kaffeehaus ist mehr als ein übliches Café, wie man es in so vielen anderen Städten findet. Seit dem 17. Jahrhundert gehört es als Institution zur Kultur der Stadt und hat diese als Treffpunkt von Künstlern gerade im 19. Jahrhundert bereichert. Was muss man als unwissender Erstbesucher unter einem typischen Kaffeehaus vorstellen? Zuerst einmal liegt es zumeist in alten, schönen Gebäuden, was in Wien aber auch nicht schwer sein dürfte, prägen diese doch das Stadtbild wie kaum anderswo. Die Vielfalt an Zubereitungsarten für einen Kaffee spielt natürlich auch eine Rolle - Melange, Schwarzer, Cappuccino, Espresso, Mocca, Einspänner oder Kapuziner sind nur einige der Variationen, aus denen man wählt. Die vorherrschende Gemütlichkeit ist ein weiterer Faktor - man lässt sich Zeit, trifft Freunde oder bedient sich beim bereitgelegten Zeitungssortiment, mit etwas Glück spielt auch noch jemand leise im Hintergrund Klavier.

Bekannte Kaffeehäuser sind das "Griensteindl", in dem man eine Gesamtausgabe von Meyers Konversationslexikon ebenso findet wie internationale Presse, das "Landtmann" als modernes Ring-Café mit schöner Terrasse, das "Stein" als Studenten-Treffpunkt, das "Sperl" mit schöner Einrichtung und Billardtisch oder das "Museum" mit einer auf Glas, Spiegel und Messing setzenden Innenausstattung. Fast jeder Reiseführer hält neben Restaurant-Tipps auch einige Kaffeehaus-Tipps bereit.


HEURIGE

Hinter dem Begriff "Heurige" verbergen sich gleich zwei Dinge. Zum einen handelt es sich um den jungen Wein der letzten Ernte, der am Sankt-Martins-Tag (11.11.) des nächsten Jahres zu "altem Wein" wird. Zum anderen werden die Lokale, in denen dieser Wein ausgeschenkt wird, als Heurige bezeichnet. Seit 1998 dürfen Heurigenwirte das ganze Jahr geöffnet haben, nachdem ihnen Kaiser Joseph II. 1784 nur 300 Tage zugestanden hatte. Trotzdem haben viele der Lokale nur einige Monate im Jahr geöffnet. Ein Föhrenbusch-Zweig über dem Eingang der sogenannten Buschenschenke signalisiert, dass hier ausschließlich Weine aus Wien und Umgebung ausgeschenkt werden. Die bei Touristen beliebtesten Heurigen-Orte sind Grinzing, Heiligenstadt-Nußdorf, Neustift-Salmannsdorf und Sievering an den Hügeln des Wienerwalds, während viele Wiener eher auf Stammersdorf oder Strebersdorf im Nordosten sowie Mauer oder Oberlaa im Süden setzen.