Home Film„Im Rosengarten“ – Freikarten-Verlosung für die Premiere des am 11. Dezember im Kino startenden Roadmovies

„Im Rosengarten“ – Freikarten-Verlosung für die Premiere des am 11. Dezember im Kino startenden Roadmovies

Autor: Tobi

Am 11. Dezember 2025 startete das Roadmovie „Im Rosengarten“ mit Kostja Ullmann im Kino. Im Regiedebüt von Leis Bagdach werden Fragen nach Heimat und Identität und die Bedeutung von Musik darin thematisiert, und Nico von K.I.Z hat nicht nur die Filmmusik beigesteuert, er gibt auch sein Schauspieldebüt. Wir haben Freikarten für die Premiere in Köln in Anwesenheit von Regisseur Leis Bagdach verlost, welche uns hierfür netterweise zur Verfügung gestellt wurden – die Aktion ist aber abgeschlossen. Hier mehr Infos zum Streifen:

"Im Rosengarten" Filmplakat (© Four Guys Filmdistribution)

Im Rosengarten

Darsteller: Kostja Ullmann, Safinaz Sattar, Verena Altenberger, Tom Lass
Regie: Leis Bagdach
Dauer: 99 Minuten
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Website: www.fourguysfilm.de/filme/im-rosengarten
Facebook: facebook.com/fourguysfilmdistribution
Instagram: instagram.com/four_guys_film_distribution
Kinostart: 11. Dezember 2025


Handlung und Hintergrund (Presseinformationen):

Der Berliner Rapper Yak (Kostja Ullmann), auf dem Höhepunkt seiner Karriere von einer Sinnkrise geplagt, bekommt überraschend Nachricht von seinem fast vergessenen Vater. Dieser, vor über 30 Jahren Hals über Kopf in sein Heimatland Syrien zurückgekehrt, liegt in einem Kölner Krankenhaus im Koma; und hat Yak eine Überraschung mitgebracht: eine 15jährige Halbschwester namens Latifa (Safinaz Sattar), die nur Arabisch spricht. Unfreiwillig vereint begibt sich das Geschwisterpaar auf eine Odyssee quer durch Deutschland. Die Reise wird zur Suche nach den eigenen Wurzeln, der Bedeutung von Musik; und der Antwort auf die Frage aller Fragen: was genau ist eigentlich Heimat?

"Im Rosengarten" Szenenbild (© 2024 Neufilm)

(© 2024 Neufilm)

Regisseur Leis Bagdach zu seiner Motivation:

„Genau wie meine Mutter wurde ich in Köln geboren; musste jedoch bereits als Kleinkind lernen, dass ich EIGENTLICH aus Syrien stamme (es ist ja schließlich mein VATERLAND). In Deutschland galt auch schon vor dem Erstarken der rechtsextremen AfD für viele: nur wer hellhäutig ist und/oder blonde Haare und blaue Augen hat, darf dieses Land HEIMAT nennen. Heimat jedoch ist – genau wie Religion – nichts weiter als ein (für manche nützliches, für andere tödliches) Konstrukt. Dessen Versatzstücke aber sind existentiell. Ohne die Ur-Erinnerungen an Gerüche, Gesichter, Farben, Wörter und Musik gäbe es weder Glück noch Unglück (und erst recht keine Popkultur).

IM ROSENGARTEN ist ein (Anti-)Heimatfilm! Yak ist zerrissen von der Liebe zur hiesigen Kultur und Natur – und der Sehnsucht nach Zerstörung aller ihm feindlichen Deutschtümelei. Seine Schwester Latifa ist hingegen nicht von innen, sondern von außen zerrissen. Verbindendes Element beider Heimatloser ist das titelgebende Volkslied (heute würde man sagen: Popsong). So wie das Lied erzählt auch der Film von Liebe und Abschied. Vom Reisen. Von Jahreszeiten. Klee und Schnee. Geburt und Tod. Eine schlichte Melodie, ein Genrefilm (hier: Roadmovie); betörend einfach und vertraut und mannigfach zugleich. Alle Tragik und Komik des Lebens erklingt in einem kurzen Akkord oder Wort oder Bild. IM ROSENGARTEN ist die Verfilmung solch göttlicher, kleiner Momente – nicht mehr und nicht weniger…“

Trailer:

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