Home Film “Charité” – auch Staffel 3 der geschichtsträchtigen Erfolgs-Serie weiß wieder zu gefallen

“Charité” – auch Staffel 3 der geschichtsträchtigen Erfolgs-Serie weiß wieder zu gefallen

Autor: Tobi

Am 19. Februar 2021 veröffentlicht LEONINE die dritte Staffel der erfolgreichen Serie “Charité” auf DVD (2 Discs), Blu-ray und digital, zeitnah nach Ausstrahlung zur Primetime im Ersten.

"Charité - Staffel 3" (© LEONINE)

Verleih: LEONINE
Website: www.leoninedistribution.com/filme/157039/charite-st-3.html
Facebook: facebook.com/LEONINEStudios
Filmlänge: 293 Minuten
Sprachen: Deutsch
Untertitel: Deutsch
FSK: freigegeben ab 12 Jahren

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Hintergrund:

Die Event-Serie rund um die traditionsreiche Berliner Charité-Klinik umfasst sechs Folgen à 50 Minuten und kann in der dritten Staffel wieder mit einem komplett neuen Schauspielerensemble aufwarten. Mit dabei sind diesmal u. a. Nina Gummich („Babylon Berlin“), Nina Kunzendorf („Ökozid“), Philipp Hochmair („Vorstadtweiber“), Uwe Ochsenknecht („Männer“), Uwe Preuss („Deutschland 83-89“), Max Wagner („Der Fall Collini“), Franz Hartwig („Unsere wunderbaren Jahre“) und Anatole Taubmann („Traumfabrik“).

Regie führte Christine Hartmann, die bereits einige „Tatorte“ und „Polizeirufe“ verantwortet hat. Für ihre Arbeit an der Serie konnte sie auf die Unterstützung einiger Fachberater zählen, darunter Prof. Thomas Schnalke (Medizinhistoriker, Leiter Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité), Dr. Sven Hartwig (Abteilungsleiter Forensische Toxikologie der Charité, Oberarzt), Dr. Rainer Herrn (Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin und Ethik der Charité) sowie Prof. Dr. Michael Tsokos (Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Charité).

Handlung:

Unter der Leitung des herausragenden Serologen und Gerichtsmediziners Prof. Otto Prokop forscht Dr. Ella Wendt nachts an einem Verfahren zur Krebsfrüherkennung. Tagsüber stemmt sie mit ihrem ehemaligen Kommilitonen Dr. Alexander Nowack den Klinikalltag auf der Inneren Station. Doch die politischen Ereignisse erschüttern das gegenseitige Vertrauen. Besonders als Ella sich zunehmend auf den Chirurgen Dr. Curt Bruncken einlässt, der sie mit seinem Freiheitsdrang und seiner rebellischen Art fasziniert. Dem gegenüber steht Kinderärztin und Sozialistin Ingeborg Rapoport, die mit ihrem visionären Ansatz, die Säuglingssterblichkeit zu senken, mit dem konservativ denkenden Gynäkologen Prof. Helmut Kraatz aneckt.

Episoden:

1. Eiserne Lunge
2. Blutsauger
3. Grenzwerte
4. Atemstillstand
5. Sepsis
6. Herzflimmern

"Charité - Staffel 3" Szenenbild (© LEONINE)

(© LEONINE)

Kritik:

Nachdem die erste Staffel von “Charité” hervorragend und auch das Niveau der zweiten Staffel wieder außergewöhnlich hoch war, enttäuscht auch die dritte Staffel nicht und bietet wieder gute Unterhaltung gepaart mit einigem Lehrreichen über die Vergangenheit.

Schauspielerisch tritt Nina Gummich als weibliche Hauptdarstellerin der jungen Nachwuchskraft, die neu an die Charité kommt, in große Fußstapfen und kann hierbei mit ihren Vorgängerinnen Alicia von Rittberg und Mala Emde trotz engagierter Leistung nicht ganz mithalten. Ihre Figur wirkt sowohl beruflich als auch zwischenmenschlich etwas überfordert und kann mit den eigenen Ambitionen nicht ganz mithalten, wobei dies selten selbstverschuldet ist.

Umso überzeugender spielen Nina Kunzendorf als Ingeborg Rapoport, Philipp Hochmair als Otto Prokop und Uwe Ochsenknecht als Helmut Kraatz nicht-fiktive Berühmtheiten in der Geschichte des Krankenhauses mit interessanten, eigenwilligen Charakteren, und auch die Leistung von Hildegard Schroedter als Oberschwester Gerda ist zu loben.

Ein Kritikpunkt ist erneut, dass die Serie es nicht schafft, alle Details und Facetten der historischen Personen ausgiebig genug zu beleuchten. Gerade der hier sympathisch dargestellte Otto Prokop wurde doch stark dafür kritisiert, dass seine Obduktionen der Maueropfer und sein enger Draht zum Ministerium für Staatssicherheit auch für Vertuschung sorgten – in der Serie wird eher eine kühle Distanz zur politischen Gewalt vermittelt, auch wenn es ihm auch hier nicht erspart bleibt, auf Anweisung spontan Fälle zu untersuchen.

Dafür gelingt es wieder gut, die bedrohliche und bedrückende Stimmung im Krankenhaus zu transportieren – hier dann nicht wie letztes Mal im Krieg, sondern während des so nahen Mauerbaus, der auch zu einem Fachkräfte- und Medizin-Mangel führte. Alles in allem wieder gute Unterhaltung, die uns hier geboten wird.

Bonus-Material:

Als Extra findet man lediglich die Audiodeskription für Blinde und Sehbehinderte.

Trailer:

Bewertung: 7 von 10 Punkten

 


Weitere Spezifikationen:

Verkaufsstart: 19. Februar 2021
Bildformat: 16:9 (1,78:1)
Ton Blu-ray: DTS-HD MA 5.1
Ton DVD: Dolby Digital 5.1

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