Home Film“Marco” – der brutale indische Revenge-Thriller jetzt als DVD, Blu-ray und 4K UHD sowie Mediabooks (mit Gewinnspiel)

“Marco” – der brutale indische Revenge-Thriller jetzt als DVD, Blu-ray und 4K UHD sowie Mediabooks (mit Gewinnspiel)

Autor: Tobi

Am 19. Februar 2026 veröffentlicht die Busch Media Group den brutalen indischen Actionsplatter-Revenge-Thriller „Marco“ auf DVD, Blu-ray und 4K UHD, der seit dem 15. Januar bereits als streng limitiertes Mediabook mit sieben Covervarianten sowie digital erhältlich ist. Wir verlosen ein Exemplar der 4K UHD, eines der Blu-ray und eines der DVD, welche uns hierfür netterweise zur Verfügung gestellt wurden – siehe unten.

"Marco" Blu-ray (© Busch Media Group)

Verleih: Busch Media Group
Website: buschmediagroup.de/portfolio/marco
Facebook: facebook.com/BuschMediaGroup
Filmlänge: 142 Minuten
Sprache: Deutsch, Malayalam/Telugu
Untertitel: Deutsch
FSK: freigegeben ab 18 Jahren (Kino)


Handlung:

Marco ist das schwarze Schaf einer Gangsterfamilie – ultracool, sarkastisch, unberechenbar und tödlich! Als sein blinder Bruder Victor ermordet wird, sieht Marco rot und kennt nur noch ein Ziel: Rache! Ob mit bloßen Fäusten, Messern oder großkalibrigen Waffen – es wird ein Schlachtfest, wie man es noch nie gesehen hat!

"Marco" Szenenbild (© Busch Media Group)

(© Busch Media Group)

Hintergrund (Verleiher-Infos):

„Marco“ ist das Paradebeispiel dafür, dass die indische Filmbranche weit mehr zu bieten hat, als Romantik, Tanz und Gesang, sondern auch knallharte Blockbuster, stylish inszeniert mit Over-the-Top-Action, die sich anschickt, dem Hongkong-Kino diesbezüglich den Rang abzulaufen. Dabei gibt es neben dem berühmten „Bollywood“, der Filmindustrie Mumbais, auch das südindische Kino, das besonders großen Fokus auf Actionfilme legt. Hier gibt es das tamilische Kollywood, die Telugu-Filmindustrie Tollywood und Sandalwood – und im südindischen Kerala: Mollywood, die Malayalam-Filmindustrie, die „Marco“ schuf.

Regisseur Haneef Adeni hat sein Regiedebüt mit dem Thriller „The Great Father“ inszeniert, zu dem er auch das Drehbuch schrieb. Es folgte 2019 der von ihm ebenfalls geschriebene Neo-Noir-Thriller „Mikhael“, der vor allem mit seiner Starbesetzung punkten konnte: Unni Mukundan! Der 1987 ebenfalls im südindischen Kerala geborene Hauptdarsteller von „Marco“ schlug nach einer journalistischen Laufbahn bald den Weg in die Filmbranche ein. 2011 erhielt er im Tamil-Film „Seedan“ eine Rolle und wurde auch über die Grenzen Mollywoods hinaus bekannt. Dort hatte er zudem seinen Durchbruch mit „Mallu Singh“ (2012), einem humorvolleren, lockeren Stoff, in den folgenden Projekten wechselten sich Familienfilme und actionorientierte Titel ab. Doch Unni Mukundan wollte sein Schauspiel-Portfolio auch um Schurkenrollen erweitern und spielte solche in „Masterpiece“ (2017) und nicht zuletzt in „Mikhael“ von 2019. In letzterem übernahm er die Rolle des brutalen Gangsters Marco Jr.. Diese ließ ihn nicht los und zusammen mit Regisseur Haneef Adeni wurden Pläne für den Ausbau und ein Prequel rund um Marco Jr. geschmiedet, zunächst unterbrochen durch die Corona-Pandemie.

Doch „Marco“ wurde schließlich als eigenständiges Spin-Off umgesetzt, ohne direkten Zusammenhang mit der Figur aus „Mikhael“. Wieder mit an Bord war auch der Malayalam-Filmstar Siddique, der erneut die Rolle George D. Peter, Marcos älterer Bruder und Familienoberhaupt, spielt. Als durchtriebener Gangsterboss Tony Isaac überzeugt P.V. Jagadish Kumar und als dessen sadistischer Bruder Cyrus der nordindische Schauspieler Kabir Duhan Singh. Der stylishe Neo-Noir-Look des Vorgänger-Films wurde ausgebaut und Experten aus verschiedenen Filmindustrien Indiens angefragt – unter anderem der renommierte Stunt-Koordinator Arun Yadav, der bereits den Tollywood-Mega-Actionhit „Bahubali: The Beginning“ prägte.

Die grandiose Kameraarbeit in „Marco“ übernahm Chandru Selvaraj und der treibende Soundtrack wurde von der vielfach preisgekrönten indischen Komponisten-Legende Ravi Basrur geschaffen. Nachdem indische Filme wie „Animal“ (2023) den Anteil an Gewalt stetig erhöhten, wurde auch im Laufe der Produktion von „Marco“ entschieden, diesem Trend zu folgen: 300 Liter Kunstblut wurden verwendet, der Gewaltgrad des Films sorgte für massive Mundpropaganda und „Marco“ spielte im Kino ein vielfaches seines Budgets ein, löste jedoch eine Debatte um die extreme, tabubrechende Gewalt im Film bei Publikum und Politikern aus. Die indische Filmprüfung, die Central Board of Film Certification (CBFC) verbot ungeprüfte Schnittfassungen des Films und eine reguläre Ausstrahlung im indischen Fernsehen.

Zur Altersfreigabe:

Seine Deutschlandpremiere hatte „Marco“ bereits im September 2025 auf dem renommierten Fantasy Filmfest und die Österreichpremiere auf dem populären Genrefilmfestival Slash. Am 27. November 2025 war „Marco“ als limitierter Filmstart deutschlandweit im Kino zu sehen.

Um auf die deutschen Kinoleinwände zu kommen, hatte „Marco“ besonders schwere Hürden zu überwinden: Die Busch Media Group hielt es aufgrund der schonungslosen Härte des Films für unwahrscheinlich, dass der Film eine FSK-Freigabe – selbst ab 18 Jahren – für die Heimkinoauswertung erhalten würde und hat den Film zeitgleich bei der SPIO-Juristenkommission eingereicht – wobei zunächst ein unabhängiger Gutachter für FSK-Prüfungen Bedenken anmeldete, dass selbst die SPIO-Einordnung „Strafrechtlich unbedenklich“ nicht zu garantieren sei.

Umsomehr überraschte, dass die Juristenkommission dem Film das Siegel „SPIO/JK geprüft: Keine schwere Jugendgefährdung“ ausstellte. Da laut den Statuten der FSK die Voraussetzung einer Freigabe für die Kinoauswertung „ab 18 Jahren“ eine Bestätigung „Keine schwere Jugendgefährdung“ ist, wurde „Marco“ bei der FSK für die FSK18-Freigabe für Kinos angemeldet.

Jedoch wurde „Marco“ von der FSK nach der Prüfung abgelehnt, eine Kennzeichnung wurde nicht vergeben. Als Gründe wurden neben den expliziten Gewaltdarstellungen auch die „filmische Überhöhung von Selbstjustiz als legitimes Mittel sowie die Glorifizierung des gewalttätigen Protagonisten“ als „sozialethisch desorientierend“ kritisiert. Fast gar nicht wurde dabei die Komplexität des Protagonisten gewichtet, ganz zu schweigen von der Einordnung des Films und seines Gangstermilieus in populäre Thriller-Subgenres des „Rachefilms“, wo „Marco“ neben Filmgrößen wie „John Wick“ steht. Laut FSK-Prüfung stellten die Inhalte von „Marco“ eine Jugendgefährdung dar.

Weil die Analyse der SPIO-Juristenkommission jedoch die meisten der Vorwürfe des FSK-Gremiums rechtssicher entkräften konnte, reichte die Busch Media Group Widerspruch ein. Doch trotz der mit angeführten Argumente des SPIO-Entscheids wurde eine Kennzeichnung von „Marco“ zum zweiten Mal von der FSK abgelehnt. Erst nach einem finalen, erneuten Widerspruch samt Appellationsbegründung wurde „Marco“ schließlich doch noch mit dem Prüfsiegel „Keine Jugendfreigabe“ gekennzeichnet – einem offiziellen Kinostart stand damit nichts mehr im Wege.

Bonus-Material:

Als Extras findet man eine Deleted Scene und Trailer, die Mediabooks bieten zudem ein 24-seitiges Booklet.

Trailer:


Weitere Spezifikationen:

Verkaufsstart DVD, BD & 4K: 19. Februar 2026
Verkaufsstart Mediabooks: 15. Januar 2026
Bildformat: 16:9
Ton DVD: Dolby Digital 5.1
Ton Blu-ray: DTS-HD MA 5.1


Verlosung

Wir verlosen ein Exemplar der 4K UHD (mit Blu-ray), eines der Blu-ray und eines der DVD. Zur Teilnahme – ab 18 Jahren – einfach das folgende Formular ausfüllen und absenden. Einsendeschluss ist der 19. April 2026. Viel Glück!







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