Home Film„Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ – Gore Verbinski kehrt mit einer irrwitzigen, futuristischen Gesellschaftssatire zurück (mit Freikarten-Verlosung)

„Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ – Gore Verbinski kehrt mit einer irrwitzigen, futuristischen Gesellschaftssatire zurück (mit Freikarten-Verlosung)

Autor: Tobi

"Good Luck, Have Fun, Don't Die" Filmplakat (© Constantin Film Distribution GmbH)

Good Luck, Have Fun, Don’t Die

Darsteller: Sam Rockwell, Haley Lu Richardson, Michael Peña, Zazie Beetz
Regie: Gore Verbinski
Dauer: 134 Minuten
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Website: constantin.film/kino/good-luck-have-fun-dont-die
Facebook: facebook.com/constantinfilm
Instagram: instagram.com/constantinfilm
Kinostart: 12. März 2026


Den US-Amerikaner Gore Verbinski kennt man vor allem als Regisseur der ersten drei Filme der Blockbuster-Reihe „Fluch der Karibik“ (2003 bis 2007), aber auch vorher schon feierte er mit „Mexican – Eine heiße Liebe“ (2001) und seinem Remake des Horror-Schockers „Ring“ (2002) Erfolge. Mit dem ideenreichen, witzigen „Rango“, der ihm sogar einen Oscar® in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ einbrachte, legte er 2011 noch einen sehr ordentlichen Streifen nach, aber dann manövrierte er sich mit dem vielkritisierten Western-Spektakel „The Lone Ranger“ (2013) und dem in Deutschland gedrehten, wenig packenden Psycho-Thriller „A Cure for Wellness“ (2016) komplett raus aus der Erfolgsspur. Eine lange Pause folgte, die er erst jetzt zehn Jahre später mit „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ beendet.

Der Streifen nimmt uns direkt mit in ein Restaurant in Los Angeles, in dem Familien, andere Gruppen, Paare und auch einzelne Gäste gerade entspannt etwas essen und trinken wollen. Plötzlich platzt ein in sehr merkwürdigem Aufzug mit Folie, tropfenden Schläuchen und unüblicher Kopfbedeckung daher kommender Mann (Sam Rockwell) herein, reißt laut die Aufmerksamkeit an sich – wobei er auch über Tische stolziert und Dinge zertritt oder herunter bugsiert – und erklärt, er sei gekommen, um die Welt zu retten.

Zunächst halten ihn alle für einen Irren, als er aber dann einen Bombengürtel präsentiert, dessen Zünder er in der Hand halte, sind sie doch ruhig und hören gezwungenermaßen seinen Ausführungen zu. Aus der Zukunft komme er und durchlaufe das Szenario genrade zum 117. Mal, um genau die richtige Kombination aus Gäste zu finden, die mit ihm zusammen eine besondere Aufgabe zu erledigen habe – denn nur in dieser einen Kombination würde dies gelingen, und die 116 Versuche zuvor sei er gescheitert und alle seien gestorben.

Als er die Anwesenden mit ihren Namen anspricht und auch sonst zu kennen scheint, wird das Ganze tatsächlich glaubwürdig, und so gibt es sogar einige Freiwillige, während er andere gezielt nominiert. Bald steht das diesmalige Rettungsteam fest, und zusammen mit Susan (Juno Temple), Ingrid (Haley Lu Richardson), Janet (Zazie Beetz), Mark (Michael Peña), Scott (Asim Chaudhry), Bob (Daniel Barnett) und Marie (Georgia Goodman) wird die Mission gestartet.

"Good Luck, Have Fun, Don't Die" Szenenbild (© Constantin Film Distribution GmbH)

(© Constantin Film Distribution GmbH)

Diese beginnt damit, aus dem von der angerückten Polizei umzingelten Diner erst einmal lebend zu entkommen, was Bob schon einmal nicht gelingt, um dann – der Mann aus der Zukunft hält hierfür eine handgezeichnete Karte mit Markierung diverser bereits kennengelernter Gefahren bereit – zu einem neunjährigen Jungen zu gelangen, der mit seiner Programmierung einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz die Welt ins Verderben führt und gestoppt werden soll.

Durch einen unterirdischen Weg, der selbst den Anführer noch überrascht, gelangt die Truppe nach draußen – und während wir miterleben, wie es ihnen hier so ergeht, was einige Action mit sich bringt, lernen wir in Rückblicken die Geschichten einiger der Rekrutierten kennen, und mit diesen die aktuelle Verrücktheit der Menschen. So scheitern Mark und Janet als Lehrer an Kindern, die kaum noch von ihren Smartphones aufblicken und aggressiv werden, wenn man dies verlangt. Die alleinerziehende Susan verlor ihren Sohn Darren (Riccardo Drayton) bei einem Schul-Amoklauf, erhielt ihn aber dann geklont zurück auf Empfehlung von schicksigen Müttern, für die das traumatische Erlebnis schon zur belächelten Routine geworden ist. Ingrid unterdessen reagiert mit Nasenbluten auf zu viel Technik in ihrer Nähe, was sie schließlich sogar den Job als Prinzessin auf Geburtstagspartys junger Mädchen kostete – und ihren erst so coolen, bestens passenden Freund Tim (Tom Taylor) verlor sie auch noch, an die virtuelle Realität.

Jede Menge Gesellschaftkritik in Zeiten überall zunehmender Technisierung und Abhängigkeit steckt in Gore Verbinskis neuem Streifen. Die Rückblicke sind es dann auch, die am meisten Spaß bringen und am interessantesten sind, während die Rettungsmission doch etwas langatmig daher kommt und insgesamt zu gewollt verrückt abläuft. Mit Sam Rockwell als exzentrischem Retter aus der Zukunft steckt sicher genau der richtige Schauspieler im irren Outfit und es macht anfangs auch Spaß, ihm zuzuhören und -zusehen, das wilde Treiben erschöpft sich aber auch irgendwann und der Film ist mit seinen 134 Minuten dann auch einfach zu lang geraten, um einen dauerhaft bei Laune zu halten. Insgesamt ist „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ eine irrwitzige, futuristische Gesellschaftssatire, die durchaus zu unterhalten weiß, aber kein Muss, da sie doch im Laufe der Zeit etwas aus dem Ruder läuft.

Trailer:

Bewertung: 6 von 10 Punkten

 


Verlosung

Wir verlosen 2×2 Freikarten (in Deutschland einlösbar) für den Film, welche uns hierfür netterweise zur Verfügung gestellt wurden. Zur Teilnahme – ab 16 Jahren – einfach das folgende Formular ausfüllen und absenden. Einsendeschluss ist der 11. März 2026, damit die digitalen Tickets zum Ausdrucken (oder Online-Einlösen, was bei vielen Kinos auch schon klappt) zum Kinostart per E-Mail bei den GewinnerInnen eintreffen. Viel Glück!







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