
Send Help
Darsteller: Rachel McAdams, Dylan O’Brien, Edyll Ismail, Dennis Haysbert
Regie: Sam Raimi
Dauer: 113 Minuten
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Website: www.20thcenturystudios.com/movies/send-help
Facebook: facebook.com/20thCenturyStudiosDE
Instagram: instagram.com/20thcenturystudiosde
Kinostart: 29. Januar 2026
Den amerikanischen Regisseur Sam Raimi, der immer wieder auch als Drehbuchautor und Produzent aktiv ist, verband man früher vor allem mit von ihm inszenierten Horrorfilmen wie der mit „Tanz der Teufel“ (1981) gestarteten Trilogie oder „Darkman“ (1990). Ab Mitte der 90er-Jahre widmete er sich auch anderen Genres, wobei seine 2002 eröffnete „Spider-Man“-Trilogie mit Tobey Maguire in der Titelrolle sicher am bekanntesten ist. Nachdem er zuletzt mit „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ im Marvel Cinematic Universe Regie führte, bietet er uns nun mit „Send Help“ einen Survival-Thriller, der neben einer kleinen humoristischen Komponente auch eine größere aus besagtem Horror-Fach enthält.
Nachdem Linda Liddle (Rachel McAdams) durch ungeschicktes Auftreten ebenso wie rücksichtslose Buddy-Jobbesetzung ihres neuen Bosses Bradley Preston (Dylan O’Brien) um den eigentlich von seinem verstorbenen Vater zugesagten Posten als Vice President einer größeren US-Firma gebracht wurde, verschafft sie sich mit Hartnäckigkeit einen Platz im Privat-Firmenflieger nach Thailand. Hierhin will sie Bradley schließlich sowieso abschieben, der mit dem neuen VP und zwei anderen Jungs aus der Führungsriege nach Asien fliegt und sich hierbei gerne über die frustierte Linda lustig macht, als die Männer sich ein Bewerbungsvideo von ihr für ihre liebste Fernsehsendung – eine Survival-Show – laut lachend anschauen.
Noch ehe Linda sich hierüber echauffieren kann, kommt es zum Absturz der Maschine, den nur Bradley und sie überleben, die schließlich auf einer vermeintlich einsamen Insel stranden. Da er am Bein schwerer verletzt ist, kümmert sie sich zunächst darum, ihn überleben zu lassen. Als Bradley wieder geistig anwesend ist, vermittelt Linda ihm noch einmal ihre Enttäuschung, und da sie hier diejenige ist, die mit gejagten Tieren und gesammelten Früchten sowie Trinkwasser für überlebenswichtige Nahrungsmittel sorgt, zudem noch gekonnt Unterschlupf bauen sowie Feuer machen kann, gibt er sich dankbar und freundlich. Doch dem neuen Frieden ist nicht zu trauen.

(© 20th Century Studios. All Rights Reserved.)
Mit „Send Help“ bietet Sam Raimi einen Film, bei dem erst einmal die durch die Vorkommnisse in der Firma natürlich angespannte Ausgangssituation vermittelt wird. Rachel McAdams sehen wir hier als in sieben Jahren bewiesene Könnerin der Abteilung Strategy & Planning, die privat aber nur mit einem Vogel zusammenlebend offensichtlich nicht den großen Wurf gelandet hat, der ihr dann beruflich auch noch vom selbstverliebten neuen CEO verwehrt wird.
Nach Thailand will sie eigentlich nicht, aber im Flieger bietet sich die Gelegenheit, mit einem wichtigen Vertragsanhang noch einmal auf ihre Stärken aufmerksam zu machen, und so steht sie zur Überraschung der befreundeten Männerriege plötzlich mit auf der Matte bzw. dem Rollfeld und ist an Bord. Hier machen die Jungs sich wie erwähnt über sie lustig, bis es zum Unglück kommt – und hier wird dann schon klar, dass Raimi auch Horror-Elemente mit einfließen lässt.
In der Folge sehen wir einen soliden Survival-Thriller, in dem es hin und wieder auch mal blutig zugeht, und das so trocken serviert, dass man stellenweise sogar schmunzeln muss. Aber auch sonst in puncto Story wird einiges nicht immer Erwartbares verabreicht, und mit dieser Mischung inkl. diverser Psychospielchen weiß der Streifen gut zu unterhalten, in dem Rachel McAdams und Dylan O’Brien sehr ordentlich spielen.
Trailer:
Bewertung: 7 von 10 Punkten



Wir verlosen zwei Fanpakete zum Streifen, jeweils bestehend aus einem stylischen Survival-Becher und einer Waschtasche. Zur Teilnahme einfach das folgende Formular ausfüllen und absenden. Einsendeschluss ist der 29. Februar 2026. Viel Glück!
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