Home Film“Springsteen: Deliver Me from Nowhere” – das Biopic erzählt von einer schwierigen Phase des Musik-Stars (mit Gewinnspiel)

“Springsteen: Deliver Me from Nowhere” – das Biopic erzählt von einer schwierigen Phase des Musik-Stars (mit Gewinnspiel)

Autor: Tobi

Am 6. Februar 2026 veröffentlichen Disney Home Entertainment und LEONINE das Musiker-Biopic „Springsteen: Deliver Me from Nowhere“ über Rockstar Bruce Springsteen und die äußerst interessante Entstehungsgeschichte seines legendären 1982er-Albums „Nebraska“ als DVD, Blu-ray und 4K UHD – auf Disney+ wurde der Streifen schon am 23. Januar verfügbar gemacht. Wir verlosen zwei Exemplare der DVD, welche uns hierfür netterweise zur Verfügung gestellt wurden – siehe unten.

"Springsteen: Deliver Me from Nowhere" Blu-ray (© Disney Home Entertainment / LEONINE Studios)

Verleih: Disney Home Entertainment
Vertrieb: LEONINE Distribution
Facebook: facebook.com/20thCenturyStudiosDE
Filmlänge: 119 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch (BD, 4K)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch (BD), Dänisch (BD), Finnisch (BD), Norwegisch (BD), Schwedisch (BD), Polnisch (BD), Tschechisch (BD), Japanisch (4K), Spanisch/LatAm (4K)
FSK: freigegeben ab 12 Jahren

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Jeder, der dem Jugendlichen-Alter entwachsen ist und sich auch nur ansatzweise für Musik interessiert, kennt Bruce Springsteen. Ab den 80er-Jahren feierte „The Boss“ – so der Spitzname des Rockstars – weltweit Erfolge, hat inzwischen 21 Studioalben veröffentlicht und von diesen alleine in den USA über 70 Millionen Exemplare verkauft. Zuletzt war der US-Amerikaner, der für seine Musik mit 20 Grammy-Trophäen ausgezeichnet wurde, auch dadurch wieder in den Medien, dass er erneut die Politik von Präsident Trump anprangerte und der Veröffentlichung seiner 2025er-Live-EP „Land of Hope and Dreams“ mit kritischen Kommentaren Ende Januar 2026 „Streets of Minneapolis“ als neuen Song folgen ließ, in dem er die beiden Tötungen durch in der Stadt eingesetzte ICE-Bundespolizisten thematisierte. Bruce ist also ein Mann mit Prinzipien, der seine Meinung äußert und sich nicht von seinem Weg abbringen lässt – und das war er schon immer, wie wir sehen.

Das Biopic „Springsteen: Deliver Me from Nowhere“ widmet sich der Phase nach seinem ersten US-Nummer-Eins-Album. Mit der 1980 erschienenen Scheibe „The River“ und dem Top-5-Hit „Hungry Heart“ füllte Springsteen bereits große Hallen, und im Finale der dazugehörigen, ausverkauften Tour setzt der auf dem Buch „Deliver Me from Nowhere: The Making Of Bruce Springsteen’s Nebraska“ von Warren Zanes basierende Film von Regisseur und Drehbuchautor Scott Cooper an. Als Bruce (Jeremy Allen White) die zwölfmonatige Konzertreise zum Album 1981 in New York abschließt, wird er von seinem Manager Jon Landau (Jeremy Strong) beglückwünscht und auch direkt an die nächsten Termine erinnert.

Die Medien reißen sich um den 32-jährigen Musiker, die Plattenfirma ist im Fahrwasser des Erfolgs an einem möglichst raschem Folgealbum interessiert, Springsteen aber fühlt sich ausgebrannt und sucht erst einmal die Abgeschiedenheit. Jon mietet ihm ein abgelegenes Haus in Colts Neck in New Jersey, Bruce kauft sich mit einem Chevrolet Camaro sein erstes eigenes Auto und er spielt im lokalen Club „The Stone Pony“ öfters mal mit anderen Bands, von der Musik selbst braucht er also nicht wirklich Abstand. Dann geht er auf den Vorschlag eines Dates mit Faye Romano (Odessa Young) ein, der Schwester eines alten Klassenkameraden, in die er sich verliebt. Beide scheinen ein glückliches Paar zu sein, aber wie er ihr schon ankündigte ist er kein einfacher Partner.

Mehr und mehr zieht sich der unter Depressionen leidende Star in sein Haus zurück und kapselt sich von Faye wieder ab. Gegen seine innere Leere schreibt neue Songs, die er auf einem einfachen Vierspur-Kassettenrekorder mit Hilfe seines Freunds und Toningenieurs Mike Batlan (Paul Walter Hauser) in intimen, auf Akustikgitarre und mit Halleffekt besetzte Stimme setzenden Versionen festhält. Im Laufe der Tage entstehen mehr und mehr Stücke und Springsteen denkt sogar über ein Doppelalbum nach. Im Studio dann werden Songs wie „Born in the U.S.A.“, „Glory Days“ oder „I’m on Fire“ mit der Band zu potentiellen Hits ausgearbeitet und fast alle sind euphorisiert – nur Bruce nicht. Er fordert Jon auf, diese massentauglichen Songs allesamt erst einmal in die Schublade zu packen und nur die persönlicheren, düsterer erscheinenden Lieder, die ihm im Haus zuerst einfielen, als Album zu veröffentlichen – und zwar genau so, wie er sie aufgenommen hatte, ohne Band, ohne ihn selbst auf dem Cover und auch ohne jegliche Werbung sowie Tour.

"Springsteen: Deliver Me from Nowhere" Szenenbild (© 20th Century Studios. All Rights Reserved.)

(© 20th Century Studios. All Rights Reserved.)

„Springsteen: Deliver Me from Nowhere“ ist ein gelungenes Biopic, das die ungewöhnliche und dadurch so interessante Entstehungsgeschichte seines introvertiert klingenden 1982er-Albums „Nebraska“ erzählt, mit dem der amerikanische Rock-Star dann trotz der riesigen Skepsis seitens der Plattenfirma und ausbleibender Promo-Arbeit auf Rang 3 der Charts stürmte, in den USA wie auch in Deutschand. Dass die oben genannten Hits dann noch auf der Folgescheibe „Born in the U.S.A.“ das Licht der Welt erblickten, die seine erfolgreichste werden sollte, das wissen die meisten, jedoch nur die wenigsten kannten diese besondere Geschichte hinter „Nebraska“.

Der Film geht behutsam an den äußerst sympathischen und bodenständigen Musiker heran und schaut in Rückblicken auf seine alles andere als einfache Kindheit, wo Vater Douglas (Stephen Graham) gegenüber ihm und auch Mutter Adele (Gaby Hoffmann) auch mal handgreiflich wurde. Dies ging am jungen Bruce nicht vorbei und er setzte sich damals sogar schon für seine Mutter ein, was ihm dann sogar Lob vom Daddy einbrachte. Die Beziehung vom Vater bleib wohl angespannt, und doch kam es nicht zum totalen Bruch, wie der Film zeigt. Eine weitere sehr wichtige Person in seinem Leben war dann wohl Jon Landau, der hier selbst in schwierigen Momenten stets verständnisvoll mit Springsteen ungeht und ihn vollstes Vertrauen spüren lässt – was dieser nicht nur mit Hits, sondern auch Freundschaft zurück zahlt.

Jeremy Strong spielt Landau sehr gut, noch großartiger ist aber Jeremy Allen White, der für seine überzeugende Verkörperung Springsteens eine Golden Globe®-Nominierung als bester Schauspieler in einem Drama erhielt. „Springsteen: Deliver Me from Nowhere“ ist ein gutes und informatives Biopic, das sicher nicht nur für große Fans des Rockstars interessant ist, weil neben toller Musik auch die menschliche Geschichte berührt.

Bonus-Material:

Als Extras findet man auf der DVD nichts, auf Blu-ray und 4K aber „Die Liner Notes: Das Making-Of“ mit den Kapiteln „1. Akt: Vom Buch zum Film“ (9 Min.), „2. Akt: Über die Musik hinaus“ (6 Min.), „3. Akt: Bruce Springsteen verkörpern“ (10 Min.) und „4. Akt: Tiefe Authentizität“ (10 Min.).

Trailer:

Bewertung: 8 von 10 Punkten

 


Weitere Spezifikationen:

Verkaufsstart: 21. November 2025
Bildformat DVD: 16:9 (2,39:1 anamorph)
Bildformat BD: 16:9 (2,39:1 – 1080p High Definition)
Bildformat 4K: 16:9 (2,39:1 – 2160p High Definition)
Ton DVD: Dolby Digital 5.1
Ton BD: DTS-HD MA 7.1, Dolby Digital Plus 7.1, DTS Digital Surround 5.1
Ton 4K: Dolby Atmos 7.1.4, DTS-HD MA 7.1, Dolby Digital Plus 7.1, DTS Digital Surround 5.1

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Verlosung

Wir verlosen zwei Exemplare der DVD. Zur Teilnahme einfach das folgende Formular ausfüllen und absenden. Einsendeschluss ist der 6. April 2026. Viel Glück!







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