Home Film „Checker Tobi 3: Die heimliche Herrscherin der Erde“ – Wissenswertes für die ganze Familie gut aufbereitet

„Checker Tobi 3: Die heimliche Herrscherin der Erde“ – Wissenswertes für die ganze Familie gut aufbereitet

Autor: Tobi

"Checker Tobi 3: Die Heimliche Herrscherin der Erde" Filmplakat (© MFA Film)

Checker Tobi 3: Die heimliche Herrscherin der Erde

Dokumentarfilm
Regie: Antonia Simm
Dauer: 93 Minuten
FSK: freigegeben ohne Altersbeschränkung
Website: www.mfa-film.de/kino/id/checker-tobi-3
Facebook: facebook.com/mfa.filmdistribution
Instagram: instagram.com/mfa_film
Kinostart: 8. Januar 2026


Seit 2013 schon vermittelt uns – und vor allem Kindern – Tobias Krell als „Checker Tobi“ in der gleichnamigen Fernsehsendung wöchentlich im KiKA und im Ersten Wissenswertes, und neben über 170 Folgen dieser Reihe bescherte er uns hierbei auch schon zwei Ausflüge auf die Kinoleinwand mit „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ (2019) und „Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen“ (2023). Da Letzterer mit mehr als 1,25 Millionen BesucherInnen doppelt so erfolgreich war wie der erste Streifen, verwundert es nicht, dass nun mit „Checker Tobi 3: Die heimliche Herrscherin der Erde“ ein dritter Kinofilm vorliegt.

Größtenteils Doku bietet der neue Langfilm auch etwas Spielfilmcharme, wenn Tobi und Marina (Marina Blanke, seit 2023 als „Checkerin Marina“ im Fernsehen aktiv) beim Aufräumen des Kellers alte Videoaufnahmen finden, in denen der achtjährigen Tobi – gespielt von Theodor Latta – eine selbst erdachte Show über die Erde in unseren Böden bietet und als seine allererste „Checker-Frage“ erklären möchte, wer die mächtigsten Spuren im Erdreich hinterlässt. Dann aber bricht das Video ab und an die Antwort kann sich der erwachsene Tobi nicht mehr erinnern.

Also geht er ihr auf die Spur, was ja auch ganz gut passt, widmete er sich in den ersten Filmen doch den historischen Elementen Wasser und Luft. Seine Recherche nimmt uns mal wieder mit rund um den Globus, wo Tobi in Madagaskar mit Hanitra über die dortige Tierwelt spricht, auf Felsen klettert und an einer Pflanzaktion teilnimmt, wo er im dauerfrostigen Spitzbergen von Malte im Husky-Express zu einem Saatguttresor und in die Tiefen eines Bergwerks mitgenommen wird, und wo er in Mexiko von Samara eine traditionelle Anbauweise der alten Maya kennenlernt, außerdem den Archäologen Nico in Calakmul bei Ausgrabungen besucht.

"Checker Tobi 3: Die Heimliche Herrscherin der Erde" Szenenbild (© megaherz gmbh)

Tobi Krell im mexikanischen Dschungel vor einer Maya-Pyramide
(© megaherz gmbh)

„Checker Tobi 3: Die heimliche Herrscherin der Erde“ ist auch wieder ein Film für die ganze Familie, wenn Wissen kindgerecht verabreicht wird, aber in einer so netten und sympathischen Art und Weise und zudem so aufschlussreich, dass auch Erwachsenen nie langweilig wird. Die Idee mit dem jungen Tobi und der ebenfalls achtjährigen Marina (Lilou Jyoti Weerts) im alten, wiederentdeckten Video ist ein guter Aufhänger für Tobis neueste Reisen in ferne Länder, auf denen wir ihn sehr gerne begleiten.

Was wir hier erfahren, ist sehr interessant, und damit das Ganze funktioniert hat Tobi sich Deutsch sprechende Experten an Bord geholt, studiert Dr. Hanitra Markolf Rakotonirina doch in Göttingen und lebt seit vielen Jahren in Deutschland, sind Geologe Malte Jochen und Archäologe Dr. Nicolaus Seefeld doch Deutsche, die schon lange auf der von Norwegen verwalteten Inselgruppe Spitzbergen bzw. in Mexiko leben, und wuchs Anthropologie-Studentin Samara Sánchez Pöll doch in Mexiko und Österreich auf.

So erklären sie Tobi und mit ihm uns ihre Arbeit und Welt, und natürlich dauert es dann bis zum Ende, bis der wieder so wunderbar bodenständig und nett agierende Checker checkt, was die Antwort auf seine einst gestellte Frage ist. Und schon vorher haben wir gecheckt: Auch der neue, von Antonia Simm inszenierte Kinofilm von Checker Tobi ist wieder gut gemacht und vermittelt kurzweilig Interessantes.

Trailer:

Bewertung: 8 von 10 Punkten

 

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