
Der Super Mario Galaxy Film
Animation
Regie: Aaron Horvath, Michael Jelenic
Dauer: 98 Minuten
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Website: www.upig.de/micro/der-super-mario-galaxy-film
Facebook: facebook.com/UniversalPicturesDE
Instagram: instagram.com/universalpicturesde
Kinostart: 1. April 2026
Mit Computerspielverfilmungen ist das immer so eine Sache, sind sie doch häufig lediglich eine Idee findiger Marketingstrategen, die in der Fangemeinde der erfolgreichen Spiele großes Potenzial für eine Menge Kinobesucher sehen. Das muss nicht unbedingt ein Qualitätsgarant für den Film sein, wie vor Jahreswende anschaulich die enttäuschende Kinoversion „Ein Minecraft Film“ des Game-Megaerfolgs bewies. Anders allerdings verhielt es sich mit „Der Super Mario Bros. Film“, dem ersten Animationsstreifen des erfolgreichsten Spielfranchises der Geschichte, mit dem die Regisseure Aaron Horvath und Michael Jelenic vor drei Jahren die beliebten Gamehelden unterhaltsam auf die Leinwand brachten und damit über 1,3 Milliarden Dollar einspielten. Jetzt lassen sie mit „Der Super Mario Galaxy Film“ das zweite Abenteuer folgen, das nahtlos an den Vorgänger anknüpft und uns erneut in Kooperation mit Nintendo in weitere Spielwelten entführt.
Nach wie vor halten die Klempnerbrüder Mario und Luigi den geschrumpften Bösewicht vom Dienst Bowser unter Kontrolle, womit sie ja dessen Herrschaft über das gesamte Universum verhindern und so im Pilzkönigreich von Prinzessin Peach ein ruhiges Leben führen. Ungemach droht diesmal aus einer ganz anderen Galaxie, wo Ersatzschurke Bowser Jr. danach trachtet, schnellstens seinen Vater in alter furchteinflößender Größe wieder an seine Seite zu holen. Ziel seines bösen Plans ist Prinzessin Rosalina, die eigentlich fernab ihrer Schwester Peach mit ihren adoptierten, niedlichen Lumasternen ein friedvolles Dasein fristet.
Noch bevor es die Spannung richtig anzieht, hat uns hier das Regieduo mit der Einführung seiner neuen Charaktere schon gewonnen, die zumindest Gamern aus den diversen Super-Mario-Spielen bestens bekannt sein sollten. Da hat Mama Rosalina belustigend mit ihren lebhaften Lumas alle Hände voll zu tun, während Mario und Luigi bald Unterstützung vom beliebten Yoshi bekommen, der zunächst mal nur Unsinn im Kopf hat. Die Lage jedoch wird bald ernster, denn dem fiesen Bowser Jr. gelingt es nach hartem Kampf tatsächlich, die wehrhafte Rosalina zu entführen, worauf der gelbe Luma schnell bei der entfernten Peach um Hilfe ersucht.

Luigi, Yoshi, Mario und Toad
(© Nintendo and Universal Studios. All Rights Reserved.)
Und schon sind sie alle mit Peach unterwegs auf einer gemeinsamen Rettungsmission – natürlich ist der verliebte Mario samt Spezis mit im Boot, und auch Pilz Toad, der heimliche Held des ersten Teils, lässt sich nicht lange bitten –, die sie frei nach dem 2007 erschienenen Spiel „Super Mario Galaxy“ in ganz neue Welten verschlagen soll. Bowser Jr. nämlich hält Rosalina in der Sternstaub-Galaxie gefangen, zu der sich der Trupp mit dem plötzlich handzahmen Bowser jetzt aufmacht, um größeres Unheil vom Universum fernzuhalten.
Fein aufgebaut ist die Handlung auch diesmal, die Kids nicht überfordert und gleichzeitig Erwachsene nicht langweilt, und das, wo sie doch auch hier lediglich das Grundgerüst bildet für die liebevoll animierten, kunterbunten Szenen, in die wieder jede Menge Jump’n’Run-Action integriert ist. Damit erinnern die bekennenden Gamefreaks Horvath und Jelenic selbstverständlich gewollt an einschlägige Sequenzen aus den diversen „Super-Mario“-Klassikern, die sie immer wieder mit ansprechender Optik fast nahtlos aus dem Oldschool-Pixelmodus in ihre wilden Animationen übergehen lassen.
Das ist bei Kenntnis und speziell für die riesige Fangemeinde der Spiele ungemein unterhaltsam und hält wieder eine Menge Merkmale zum Entdecken bereit ohne beim Featuren der Games allzu aufdringlich zu wirken. Ganz im Gegenteil machen besonders die verschiedenen, in die rasante Handlung integrierten Objekte und Sounds großen Spaß, den das Zusammenspiel der Charaktere noch erhöht. Es sind vor allem die wunderbar in die Animation überführten Spielfiguren, die auch im temporeichen Film wieder bestens funktionieren und uns auch diesmal wieder den einen oder anderen emotionalen Moment bescheren. So ist auch der zweite Teil der Spieleverfilmung unheimlich kurzweilig und bereitet besonders mit seinen neuen Charakteren eine Menge Vergnügen.
Trailer:
Bewertung: 8 von 10 Punkten


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