Home Film„Dust Bunny“ – ein äußerst unterhaltsamer Genremix aus coolem Gangsterfilm und Fantasy-Märchen (mit Freikarten-Verlosung)

„Dust Bunny“ – ein äußerst unterhaltsamer Genremix aus coolem Gangsterfilm und Fantasy-Märchen (mit Freikarten-Verlosung)

Autor: Tobi

"Dust Bunny" Filmplakat (© DCM)

Dust Bunny

Darsteller: Sophie Sloan, Mads Mikkelsen, Sigourney Weaver, David Dastmalchian
Regie: Bryan Fuller
Dauer: 107 Minuten
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Website: dcmstories.com/movie/dust-bunny
Facebook: facebook.com/dcmstories
Instagram: instagram.com/dcmfilm
Kinostart: 19. Februar 2026


Mit „Dust Bunny“ legt Regisseur und Drehbuchautor Bryan Fuller, den man vor allem als Schöpfer der TV-Serien „Hannibal“ und „Pushing Daisies“ kennt, einen ersten Kinofilm vor – und dieser entlässt einen staunend und etwas grübelnd, was man da eigentlich gerade gesehen hat, vor allem aber ziemlich begeistert.

Was es mit dem Titel auf sich hat, das erklärt sich schnell, wenn wir ein Staubknäuel beobachten, wie es in New York City durch die Gegend fliegt, hierbei mit mehr Staub immer größer wird und dann an einem Hochhaus durch das Fenster im Zimmer des Mädchens Aurora (Sophie Sloan) landet, wo es sich unter dem Bett zu einem Staubhasen entwickelt. Wäre es nur dieser, dann wäre die Welt für die Achtjährige ja in Ordnung, sie wiederum ist aber sicher, dass ein Monster unter ihrem Bett haust. Dass die Eltern (Line Kruse und Caspar Phillipson) ihr versichern, ihre Phantasie spiele ihr einen Streich und unter dem Bett nichts finden, das beruhigt Aurora wenig, schließlich ist sie sicher, dass das Übel unter dem Parkett lauert und heraus kommt, um diejenigen zu verspeisen, die auf den Boden treten. So verabschiedet sie sich dann auch traurig von ihren Eltern, die genau dies natürlich taten, und verkriecht sich unter der Bettdecke – und als sie nach Getöse wieder heraus schaut, sind die Eltern weg, auch nicht in ihrem Zimmer, wovon sich Aurora überzeugen kann, die auf einem rollenden Nilpferd zum Flur gelangte.

Nachdem sie den gegenüber in Wohnung 5B lebenden Nachbar (Mads Mikkelsen) vom Dach in Chinatown herab bei einem Kampf gegen einen Drachen beobachtet hat, ist das Mädchen dann sicher, er könnte doch auch ihr Monster besiegen. Dass er nur eine Gang von bewaffneten Chinesen während einer Zeremonie ausgeschaltet hat, ist ihr nicht klar, und so steht sie mit ihrem zusammengesammelten Taschengeld bei ihm auf der Matte. Äußerst überrascht ist der Nachbar, aber irgendwie auch angetan vom Mut und der Überzeugung der Kleinen, und so geht er anscheinend auf den Deal ein. In der Vermutung, dass die Eltern vielleicht von Gangstern aus dem Weg geräumt wurden, die nach ihm suchten, wendet er sich an die in dunkle Geschäfte eingebundene Laverne (Sigourney Weaver). Kurz darauf kommen tatsächlich einige Killer, das Monster ist nun also nicht mehr die einzige Gefahr.

"Dust Bunny" Szenenbild (© Roadside Attractions, LIONSGATE)

Sophie Sloan und Mads Mikkelsen
(© Roadside Attractions, LIONSGATE)

Die Geschichte von „Dust Bunny“ ist sicherlich skurril, aber phantasievoll weiß sie einen schnell zu fesseln, was auch an jeder Menge guter Ideen und ganz tollen Bildern liegt, die Kamerafrau Nicole Hirsch Whitaker hier eingefangen hat – immer wieder spektakulär, nicht nur, wenn sich das Fischgrätparkett öffnet, um das Monster heraus zu lassen. Zu einer bestens passenden musikalischen Untermalung von Isabella Summers, die man als Keyboarderin der Band Florence And The Machine kennt, sehen wir eine ganz hervorragend unterhaltende Fusion aus mehreren Genres, vor allem von coolem Gangsterfilm, Fantasy und Märchen, mit einer Prise Horror gewürzt.

Der Film trägt aber auch tragische Züge, wenn Brenda als Dame vom Jugendamt irgendwann verdeutlicht, dass Aurora schon in mehreren Familien gelebt hat – kein Wunder also, dass sie das Verschwinden ihrer neuen Eltern eher kalt gelassen hat, daran scheint sie gewohnt zu sein. Auf der anderen Seite gibt es auch Momente mit Witz und Situationskomik, gerne schwarzem Humor, und einige stark gesetze Dialoge.

Die junge Sophie Sloan spielt klasse, aber auch der so oft bestechende Mads Mikkelsen als emotionsarmer Helfer und Sigourney Weaver als Gangsterkupplerin sind bestens anzusehen. Dies gilt für den gesamten Film, der einen schnell mit einer ganz besonderen Atmosphäre einfängt und bei dem man sich hinterher fragt, was man hier gerade erlebt hat – in jedem Fall etwas äußerst Ansprechendes und ein tolles Leinwanddebüt von Bryan Fuller, das im Gedächtnis bleibt und das man in jedem Fall im Kino sehen sollte.

Trailer:

Bewertung: 9 von 10 Punkten

 


Verlosung

Wir verlosen 2×2 Kino-Freikarten (in Deutschland einlösbar) für den Film, welche uns hierfür netterweise zur Verfügung gestellt wurden. Zur Teilnahme – ab 16 Jahren – einfach das folgende Formular ausfüllen und absenden. Einsendeschluss ist der 18. Februar 2026, damit die digitalen Tickets zum Ausdrucken (oder Online-Einlösen, was bei vielen Kinos auch schon klappt) zum Kinostart per E-Mail bei den GewinnerInnen eintreffen. Viel Glück!







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