Home Film„Jason Statham – Shelter“ – kurzweilige Action mit wenig innovativer Handlung (mit Gewinnspiel)

„Jason Statham – Shelter“ – kurzweilige Action mit wenig innovativer Handlung (mit Gewinnspiel)

Autor: Mick

"Jason Statham – Shelter" Filmplakat (© Tobis Film)

Jason Statham – Shelter

Darsteller: Jason Statham, Bodhi Rae Breathnach, Bill Nighy, Bryan Vigier
Regie: Ric Roman Waugh
Dauer: 107 Minuten
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Website: tobis.de/titel/shelter
Facebook: facebook.com/TobisFilm
Instagram: instagram.com/tobisfilm
Kinostart: 26. März 2026


Eigentlich hat sich Actionexperte Ric Roman Waugh („Greenland“, „Angel Has Fallen“) in letzter Zeit auf die Zusammenarbeit mit Gerard Butler festgelegt, die fast in Fließbandproduktion regelmäßig einschlägige Werke des Genres hervorbrachte. Da bedurfte es offensichtlich expliziter Erwähnung im Titel um zumindest dem deutschen Publikum klarzumachen, dass in seinem neuen Reißer „Jason Statham – Shelter“ zwischenzeitlich ein Austausch des Hauptdarstellers stattgefunden hat. Grundlegend geändert hat sich deswegen nicht viel, tat sich doch auch Statham von jeher weniger durch die feinsinnige Auslegung sensibler Stoffe als durch das Navigieren durch knallharte Actionplots hervor, das wie in seinem Vorgänger „A Working Man“ schon mal in wenig inspirierendem Krawall enden konnte.

Wir wissen also genau, worauf wir uns einlassen, und hier ist Jason Statham der britische Ex-Spezialagent Mason, dem wir zunächst einmal in der harmlosen Einführung in die Geschichte folgen. Er lebt zurückgezogen fernab jeglicher Zivilisation in einem verlassenen Leuchtturm und wird lediglich durch einen alten Kumpel und dessen Nichte regelmäßig mit Lebensmitteln versorgt. Als er aber die junge Jessie (Bodhi Rae Breathnach) aus den stürmischen Fluten vor seiner Hebriden-Insel retten muss, in denen auch noch ihr Onkel umkommt, ist es mit der gewohnten Ruhe vorbei. Er nimmt sie zur Gesundung bei sich auf, wird bei Besorgungen im Dorf prompt vom Geheimdienst auf Bildern erkannt, und schon ist der Stein mal wieder ins Rollen gebracht.

Es kann kaum überraschen, dass er sich bald als ehemaliger Eliteagent eines Geheimprogramms entpuppt, der sich einst den Befehlen seines Chefs Manafort (Bill Nighy) widersetzte und seitdem auf jeden seiner Schritte achten muss. Ein Plot, der doch stark an die erfolgreiche Bourne-Reihe erinnert und so auch wenig Innovationspunkte sammeln kann. Darüber jedoch sehen wir erstmal generös hinweg, denn das unschuldige Gesicht der nun auf ihn angewiesenen Waise Jessie funktioniert in Kombination mit Masons augenblicklich aktiviertem Beschützerinstinkt erstaunlich gut, wenn sie Waugh nunmehr als Team auf der Flucht vor den Schergen des skrupellosen Manafort – die menschliche Kampfmaschine Workman (Bryan Vigier) hat hier Masons frühere Rolle übernommen – von einer ausweglosen Situation in die nächste manövriert.

"Jason Statham – Shelter" Szenenbild (© Tobis Film)

Jason Statham (Mason)
(© Tobis Film)

Und auf diesem Terrain kann das Gespann Statham/Waugh, wie auch von Butler/Waugh nicht anders gewohnt, nun sein ganzes Potenzial ausspielen, inszeniert der Regisseur in stetem Wechsel rasante Schusswechsel, Nahkämpfe und Autojagden und garniert das Ganze hier immer wieder mit dem Blick in Jessies arglose Teenie-Augen, der nicht nur das Herz des harten Einzelkämpfers Mason erweicht. Dabei macht die junge Bodhi Rae Breathnach ihre Sache wirklich gut und gibt der Handlung erst die emotionale Dimension, ohne die der Film, wie im Genre schon so oft gesehen, zu einem belanglosen Gekloppe hätte ausarten können.

So aber lebt der Streifen von der Chemie zwischen Statham und der jungen Breathnach, die einfach stimmt und zu den trotzdem verabreichten, hammerharten Actionszenen einen angenehmen Kontrast bildet. Dass die weiteren Entwicklungen hinter den Kulissen des britischen Geheimdienstes, die unser Paar von Schottland bald in die Höhle des Löwen nach London verschlagen, immer mehr Parallelen zu den Bourne-Filmen aufweisen, wirkt zwar zunehmend etwas einfallslos, die Dynamik der Beziehung unserer beiden verlorenen Seelen jedoch tröstet darüber allemal hinweg.

Waughs neuer Reißer kann damit auch mit dem Hauptdarsteller Statham überzeugen, dessen Zusammenspiel mit der bestens gecasteten Bodhi Rae Breathnach in ihrer zweiten großen Rolle nach „Hamnet“ diesmal durchaus für Mitgefühl sorgt. Das nimmt dem dennoch nicht vernachlässigten Kerngeschäft schnell geschnittener, handfester Action angenehm die Schärfe und macht den Film zu einem kurzweiligen Vergnügen, für das mit Blick auf den Titel trotz allem gilt: Wo Statham draufsteht, ist auch Statham drin.

Trailer:

Bewertung: 6 von 10 Punkten

 


Verlosung

"Jason Statham – Shelter" Kinogutscheine und Mütze (© Tobis Film)

(© Tobis Film)

Wir verlosen nicht mehr nur 2×2 Freikarten (in Deutschland einlösbar) für den Film, sondern auch zwei Mützen zum Streifen, welche uns hierfür netterweise zur Verfügung gestellt wurden. Zur Teilnahme – ab 16 Jahren – einfach das folgende Formular ausfüllen, Wunschgewinn wählen und absenden. Einsendeschluss für die Freikarten (alle vorherigen Teilnahmen über die reine Gewinnspielseite bleiben natürlich gültig) ist der 25. März 2026, damit die Tickets kurz nach dem Kinostart bei den GewinnerInnen eintreffen – und für die Mützen ist es der 26. Mai 2026. Viel Glück!

    Gewünschter Gewinn (Mehrfachauswahl möglich, wenn egal):

     








     

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