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Pianist Víkingur Ólafsson stellt “Mozart & Contemporaries” gegenüber (mit Gewinnspiel)

Autor: Tobi

Víkingur Ólafsson "Mozart & Contemporaries"

Víkingur Ólafsson

“Mozart & Contemporaries”

(CD, Deutsche Grammophon, 2021)

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Der isländische Pianist Víkingur Ólafsson stellt auf seinem vierten Album “Mozart & Contemporaries” gegenüber. Wir verlosen drei CDs – siehe unten. Hier in Kursiv die Presseinformationen:

Víkingur Ólafsson (© Ari Magg)

(© Ari Magg)

Nach seinen Welterfolgen “Philip Glass · Piano Works”, “Johann Sebastian Bach”, “Debussy · Rameauund Debussy · Rameau Reflections” – mit insgesamt mehr als 227,5 Millionen Streams und über 320 000 verkauften Alben – widmet sich der preisgekrönte Pianist Víkingur Ólafsson nun der Musik MOZARTS. Seinen Lieblingswerken des Komponisten stellt er Stücke herausragender Zeitgenossen Mozarts gegenüber – Musik von Haydn, C. P. E. Bach und auch der Italiener Galuppi und Cimarosa, die selten in Aufnahmen zu hören sind.

“Mozart & Contemporaries” räumt mit einem Klischee auf, mit der Vorstellung von Mozart als engelsgleichem Wunderkind und idiot savant, stattdessen entsteht durch Ólafssons Auswahl – vorwiegend Musik aus den 1780er-Jahren – das Bild eines gereiften Komponisten, eines ideenreichen, hart arbeitenden Mannes, der mit Beschwernissen rang. Die bemerkenswerte, persönliche Programmgestaltung zeichnet es auf kunstvolle Weise.

»Ich finde gerade diese zehn Jahre in Mozarts Leben und Kunst faszinierend«, sagt Ólafsson. »Mozart war ja nicht einfach nur Komponist, und es kommt mir so vor, als hätte er sich, wenn er für sich selbst als Klaviervirtuosen schrieb, mehr als sonst dem sublim Verspielten hingegeben, um das sich all seine Originalität und sein Erfindungsreichtum letztlich drehen. In dieser Phase brachte Mozart nicht nur die klassische Tradition zum Höhepunkt, sondern unterlief sie auch ganz subtil … Die Schatten sind dunkler, die Nuancierungen und Zweideutigkeiten tiefgründiger.«

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788), Joseph Haydn (1732–1809), Baldassare Galuppi (1706–1785) und Domenico Cimarosa (1749–1801): »Vielleicht eröffnen sie alle vier die Möglichkeit, das heutige Ohr auf die vorherrschenden Gedanken, Stile und Vorlieben der damaligen Zeit zu eichen«, überlegt Ólafsson. »Ich hoffe, dass sich durch den Kontext, diesen Mix aus Highlights und Entlegenem, unser psychologischer Fokus ein wenig verschieben lässt, sodass wir etwas von dem ideologischen Ballast abwerfen können, mit dem wir alle an Mozarts Musik herangehen. Das jedenfalls war mein Ziel: mich den bekanntesten Stücken von Mozart mit der gleichen Unbekümmertheit und kindlichen Begeisterung zu nähern, die ich empfand, als ich die unbekannten, atemberaubend lyrischen Werke solcher Komponisten wie Galuppi und Cimarosa entdeckte.«

“Mozart & Contemporaries” ist die schillernde Momentaufnahme einer Zeit, in der es gärte; die Komponisten experimentierten viel, und Mozart schrieb so avantgardistische Werke wie die c-Moll-Sonate KV 457. Auf dem Album – es ist Ólafssons viertes bei Deutsche Grammophon – sind auch Transkriptionen des Pianisten zu hören: eindringliche Fassungen zweier Sonaten von Cimarosa und eine meisterhafte Bearbeitung des großartigen Es-Dur-Adagios aus Mozarts Streichquintett KV 516 für Klavier zu zwei Händen. Zum Abschluss des Albums geht Mozarts Adagio in h-moll KV 540 unmerklich in Franz Liszts Transkription der Motette Ave verum corpus (die dieser in seinem Todesjahr schrieb) über.

Dass die Gesanglinien in immer höhere Regionen des Klaviers aufsteigen, empfindet Ólafsson als Ausdruck einer letzten Ahnung von Tod und Verklärung. »Wenn ich Mozart spiele, habe ich das Gefühl, dass ich mich selbst als Musiker kennenlerne. Ich entdecke Seiten in mir, von denen ich vorher gar nichts wusste. Es scheint, als würde seine Musik mein tiefstes Inneres spiegeln.«

Víkingur Ólafsson begeisterte weltweit mit der Veröffentlichung seiner ersten drei Alben – “Philip Glass Piano Works” (2017), “Johann Sebastian Bach” (2018) und “Debussy Rameau” (2020). Sie erschienen bei Deutsche Grammophon, bei der Ólafsson unter Exklusivvertrag steht. Allein das Debussy-Rameau-Projekt wurde fast 100 000 Mal verkauft und mehr als 75 Millionen Mal gestreamt. »Der neue Superstar des klassischen Klaviers«, so der Daily Telegraph, kann so insgesamt mehr als 227,5 Millionen Streams verzeichnen.

Zu Ólafssons vielen Preisen gehören der Opus Klassik (Solistische Einspielung in der Sparte Klavier) in zwei aufeinanderfolgenden Jahren (2019, 2020), das Album des Jahres beim BBC Music Magazine Award 2019 und der Titel »Artist of the Year« des Magazins Gramophone. Die New York Times führt ihn als »isländischen Glenn Gould«.

Seine Projekte allein im Jahr 2020 umfassen unter anderem: die Präsentation einer achtteiligen Sendereihe im isländischen Radio; eine eigene Serie mit dem Namen Music Bites, die zur besten Sendezeit im isländischen Fernsehen lief, und die Produktion seiner dreiteiligen HörfunkreiheTranscribe, Transform auf BBC Radio 3. Außerdem war Ólafsson während des Lockdowns drei Monate lang mit Liveübertragungen als Artist in Residence bei Front Row zu hören, der Prestige-Kunstreihe von BBC Radio 4: Er spielte jede Woche im leeren Harpa-Konzertsaal in Reykjavík und erreichte Millionen Hörer in aller Welt.

vikingurolafsson.com
facebook.com/vikingur.olafsson

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