
Marty Supreme
Darsteller: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion, Kevin O’Leary
Regie: Josh Safdie
Dauer: 149 Minuten
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Website: tobis.de/titel/marty-supreme
Facebook: facebook.com/tobisfilm
Instagram: instagram.com/tobisfilm
Kinostart: 26. Februar 2026
Nachdem Josh Safdie als Regie-Duo mit seinem jüngeren Bruder Benny Streifen wie „Heaven Knows What“ (2014), „Good Time“ (2017) und „Der schwarze Diamant“ (2019) bescherte, legt er nun mit „Marty Supreme“ einen ersten alleine inszenierten Film vor. Interessanterweise präsentiert er uns hierbei ebenso die Geschichte eines aufstrebenden US-Sportlers in einem in der Heimat noch nicht so angesagten Sport wie Benny letztes Jahr in seinem „The Smashing Machine“ mit Dwayne Johnson, wobei es den hier porträtierten MMA-Kämpfer Mark Kerr ja wirklich gab, während Joshs Marty Mauser lediglich lose an die Biografie des einstigen Tischtennisspielers und Lebemanns Marty Reisman angelehnt ist. Für Aufsehen sorgen bzw. sorgten beide Filme, nahm Benny doch in Venedig den Silbernen Löwen für die beste Regie mit nach Hause, und „Marty Supreme“ ist aktuell für neun Oscars® nominiert, zudem erhielt Timothée Chalamet hierfür einen Golden Globe als „Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical“.
Dies ist nachzuvollziehen, brilliert er doch nicht nur in Schauspiel samt Mimik und Ausstrahlung, für die Rolle hat er zudem noch über Jahre seine Fertigkeiten im Tischtennis optimiert und es ist ganz beachtlich, was er hier leistet. Zunächst aber lernen wir den schmächtigen Marty in den 1950er-Jahren als jungen, gut bei den KundInnen ankommenden Verkäufer im Schuhgeschäft seines Onkels in Manhattan kennen, der nebenbei eine Affäre mit seiner verheirateten Jugendfreundin Rachel Mizler (Odessa A’zion) hat. Während der Onkel auch in Zukunft auf ihn setzt, träumt Marty von einer Karriere im Tischtennis, welches in den USA noch wenig angesagt ist und auch global erst ganz langsam auch die Öffentlichkeit aufmerksam macht. Von sich selbst an allen Ecken und Enden überzeugt will Marty nicht nur für die USA internationale Turniere spielen, sondern Weltmeister werden.
Der Weg hierhin ist aber nicht nur steinig, er erfordert neben spielerischem Können auch finanzielle Mittel, und so verbringt Marty die Nächte in irgendwelche Kaschemmen, in denen eine Platte steht und er um Geld gegen vermeintlichen Könner spielen kann. Mit Hilfe seines besten Kumpels Wally (Tyler Okonma) und einigem Geflunker kommen einige Dollar zusammen, aber bei weitem nicht genug, um als Profi bei Turnieren in Übersee antreten zu können – und eine erfolgreiche Teilnahme an den anstehenden British Open in London wäre die Chance, den Sport und vor allem sich selbst in den USA bekannter zu machen.
Um seinen Traum zu leben, entwendet Marty „entliehenes“ Geld aus dem Safe seines Onkels und mietet sich in London in ein für ihn viel zu teures Luxushotel ein, wo er es sich gut gehen lässt. Im Finale des Turniers verliert er zwar gegen den verbissenen, stark spielenden Japaner Koto Endo (Koto Kawaguchi), zeigt aber eine beachtliche Leistung – und eine Revanche bei der Weltmeisterschaft in Tokio wird zum neuen Ziel.

Timothée Chalamet als Marty Mauser (© Tobis Film)
Noch in London lernt Marty die ältere Hollywood-Diva Kay Stone (Gwyneth Paltrow) kennen und auch ihren reichen Ehemann Milton Rockwell (Kevin O’Leary), der ihn nicht sonderlich respektvoll behandelt, den er aber als Sponsor für seine sportliche Laufbahn gewinnen kann. Diese nimmt Fahrt auf, während Marty mit seinem unangemessen auf dicke Hose machenden Lebensstil schnell in Turbulenzen gerät, auch weil sein Onkel das Geld zurück haben will und Rachel ganz nebenbei schwanger geworden ist.
Mit „Marty Supreme“ legt Josh Safdie einen sehr unterhaltsamen Streifen vor, in dessen zweieinhalb Stunden man Marty nur zu gerne zuschaut, wie er exzentrisch über alle Stränge schlagend seinen großen Traum verfolgt, mit Talent und Größenwahn. Timothée Chalamet ragt in dieser Rolle heraus und gilt nicht umsonst als heißer Anwärter auf den Oscar® als bester Hauptdarsteller.
Gut inszeniert wird Marty erst im heimischen Umfeld vorgestellt, mit Freundin Rachel, Freund Wally und Mutter Rebecca (Fran Drescher), die er dann auch anzulügen beginnt, denn für seinen Traum ordnet er alles unter. Mit viel Rasanz wird dann dynamisch geschnitten präsentiert, wie Marty sich in die große Welt flunkert und spielt, immer an der Schwelle zum Auffliegen, aber eben auch sehr geschickt, nicht nur am Ball. Das ist humorvoll serviert, mit starken Bildern aufwartend und bis in kleine Rollen bestens besetzt durchaus sehenswert.
Trailer:
Bewertung: 8 von 10 Punkten



(© Tobis Film und JOOLA Tischtennis GmbH)
Wir verlosen ein Fanpaket zum Film, bestehend aus zwei Kino-Freikarten (in Deutschland einlösbar), einem JOOLA Tischtennisschlägerset mit zwei Schlägern, einem Bälleset und einem „Marty Supreme DREAM BIG“-T-Shirt in Größe L. Zur Teilnahme einfach das folgende Formular ausfüllen und absenden. Einsendeschluss ist der 4. März 2026, damit die digitalen Freikarten zum Ausdrucken (oder Online-Einlösen, was bei vielen Kinos auch schon klappt) zum Start der zweiten Kino-Spielwoche bei der Gewinnerin oder dem Gewinner ankommen, und die anderen Artikel folgen dann per Post. Viel Glück!
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