Home Film„Sisu: Road to Revenge“ – absurde Action und fiese Kills sorgen für viel Spaß

„Sisu: Road to Revenge“ – absurde Action und fiese Kills sorgen für viel Spaß

Autor: Tobi

Am 19. Februar 2026 veröffentlichen Sony Pictures Home Entertainment und PLAION Pictures mit „Sisu: Road to Revenge“ die mit absurden Actionszenen und fiesen Kills für viel Spaß und kurzweilige Unterhaltung sorgende finnische Fortsetzung als Blu-ray, DVD und 4K Ultra-HD (mit Blu-ray), sowie in einem limitierten Steelbook mit 4K UHD und Blu-ray.

"Sisu: Road To Revenge" Blu-ray (© PLAION Pictures)

Verleih: Sony Pictures Home Entertainment
Vertrieb: PLAION Pictures
Facebook: facebook.com/PLAION.PICTURES
Filmlänge: 89 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
FSK: freigegeben ab 18 Jahren

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Mit „Sisu: Road to Revenge“ legt der finnische Regisseur und Drehbuchautor Jalmari Helander die Fortsetzung seines FSK-18-Actionfilms „Sisu“ aus dem Jahr 2022 vor. Hier lernten wir Aatami Korpi (Jorma Tommila) kennen, einen Ex-Kommandanten der finnischen Armee, der im Zweiten Weltkrieg als Einzelkämpfer zur Legende wurde, als er im Alleingang mehr als 300 Russen tötete. Nachdem er sich 1944 müde von all der Gewalt in die Einöde Lapplands verabschiedet hatte, wurde ihm hier von einer Gruppe deutscher Soldaten sein Gold geraubt, und jenen zeigte er dann auf brutale Art und Weise, dass dies keine gute Idee war. Der Film war mit etwas mehr als 14 Millionen US-Dollar Einspielergebnis bei um die sechs Millionen Budget ein kleiner Erfolg, vor allem aber eine Überraschung durch die durchweg positiven Feedbacks von Kritikern und Filmfans.

In „Sisu: Road to Revenge“ darf „der Mann, der nicht sterben will“ nun also noch einmal zulangen. Anfangs veranschaulicht uns eine nett aufgemachte Karten-Animation, dass die Russen während des Kriegs einige Gebiete im Osten Finnlands annektierten. In genau einem solchen – Ostkarelien – liegt auch das alte Haus von Korpi, und während sich kaum ein Finne noch in die Region traut, reist er mit einem LKW und etwas mulmigem Gefühl ganz offziell ein. In der alten Heimat angekommen demontiert er fein säuberlich sein Haus und lädt die fachmännisch markierten Holzbalken auf seinen Laster, um das Haus hinter der Grenze in Finnland wieder aufzubauen. Bald verstehen wir, dass dies seine Erinnerung an die Familie ist, die er hiermit ehren möchte, wurden seine Frau und die beiden Söhne doch kaltblütig vom Russen Igor Draganov (Stephen Lang) abgeschlachtet.

Selbiger wurde für seine Gräueltaten zwar in ein russisches Gefängnis gesteckt, als die Nachricht von Korpis Einreise aber beim KGB ankommt, holt ein Offizier (Richard Brake) ihn aus dem Knast, um Korpi zu jagen und gefangen zu nehmen. Das stellt er sich trotz Warnung nicht so kompliziert vor, hat die Rechnung aber ohne Korpi gemacht, der sich schlagkräftig und ideenreich ohne jede Angst zu wehren weiß, so dass erneut ein Russe nach dem anderen draufgeht bei der Hatz.

"Sisu: Road to Revenge" Szenenbild (© 2025 CTMG, Inc. All Rights Reserved.)

Jorma Tommila (© 2025 CTMG, Inc. All Rights Reserved.)

„Sisu: Road to Revenge“ ist eine Fortsetzung, die sich ebenso lohnt wie der Vorgänger. Jorma Tommila spielt Aatami Korpi wieder toll mit traurig leerem Blick, der dann aus diversen Gründen auch mal in wütenden Zorn umschlägt. Diesen kitzelt der fiese Igor Draganov – an sich ja schon Korpis Hassperson Nummer Eins – schnell aus ihm heraus, und es beginnt eine wilde Jagd durch Ostkarelien, bei der unser unsanfter Held seine erinnerungsträchtigen Holzbalken auch nicht auf der Strecke lassen möchte.

Auf selbiger bleiben hingegen viele von Draganovs Männern, und die Art und Weise, wie Korpi sich ihrer entledigt und die mit Autos, Motorrädern oder auch Kampfbombern vollzogenen Angriffe auf seine Person abwehrt, ist von irrwitzigen Ideen nur so gespickt und liefert einige absolute Highlight-Momente. So bringt uns eigentlich brutale Action, die nicht umsonst erneut keine Jugenfreigabe erhielt, immer wieder laut zum Lachen und „Sisu: Road to Revenge“ bietet mit seinen absurden, hin und wieder schwarzhumorigen und hierbei auch mal selbstironischen Szenen sehr gute Unterhaltung für alle, die nicht zu zartbesaitet sind – denn hier sieht auch der Held realistischerweise mal schwer gezeichnet und nicht unbeschadet aus wie in manch Hochglanz-Action-Streifen.

Bonus-Material:

Als Extras findet man „Upping The Ante“ (3 Min.), in dem der Regisseur und die Darsteller über den Film sprechen, und eine Deleted Scene (1 Min.) mit einem alternativen Ende des Films.

Trailer (ab 16 Jahren):

Bewertung: 8 von 10 Punkten

 


Weitere Spezifikationen:

Verkaufsstart: 19. Februar 2026
Bildformat: 16:9 (2,39:1)
Ton DVD: Dolby Digital 5.1
Ton BD + 4K: DTS HD-MA 5.1

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