Home Film„Mutiny“ – Jason Statham sorgt mal wieder für solide Action, diesmal als Rächer auf hoher See

„Mutiny“ – Jason Statham sorgt mal wieder für solide Action, diesmal als Rächer auf hoher See

Autor: Tobi

"Mutiny" Filmplakat (© LEONINE Studios)

Mutiny

Darsteller: Jason Statham, Annabelle Wallis, Roland Møller, Adrian Lester
Regie: Jean-François Richet
Dauer: 95 Minuten
FSK: freigegeben ab 18 Jahren
Facebook: facebook.com/LEONINEStudios
Instagram: instagram.com/leoninestudios
Kinostart: 27. August 2026


Wenn man den Namen Jason Statham liest, dann weiß man, dass man zu allergrößter Wahrscheinlichkeit Action erwarten kann – und diese bekommt man im neuen Streifen „Mutiny“ des französischen Regisseurs Jean-François Richet dann auch, der zuletzt mit dem überzeugenden „Plane“ (2023) schon einen nachdrücklichen Eindruck im Genre hinterlassen konnte. Dort war es noch Gerard Butler, der für Gerechtigkeit sorgte – doch nachdem Statham gerade erst im guten, etwas atmosphärischer angelegten „Shelter“ bei dessen oftmaligem Inszenator Ric Roman Waugh die Hauptrolle übernahm, ist er nun auch unser Held in Richets „Mutiny“. Und da der Film erst ab 18 Jahren freigegeben ist, weiß man auch bereits, dass es ordentlich zur Sache gehen dürfte.

Das tut es dann auch. Ein anfänglicher Auto-Crash, bei dem man nur Stathams Silhouette als unbeschadeten Verursacher erkennt, führt uns zurück zu den Ursachen. Wir sehen ihn als Ex-Polizisten Cole Reed, der nach fünf Jahren als Bodyguard des milliardenschweren Reederei-Chefs Tibu Campallo (Ramon Tikaram) in Bangkok zusammen mit diesem und dessen Sohn Kameron (Chaneil Kular) den Verkauf seines Unternehmens KMG feiert – wobei, Feiern ist nicht sein Ding, aber der Chef holt ihn als gefühltes Familienmitglied zu sich ans Mikro, schließlich hat er ihm einst das Leben gerettet.

Dies gelingt allerdings kein zweites Mal, wird Tibu doch auf der Fahrt zurück ins Hotel in einem Hinterhalt erschossen, so wie auch alle Angreifer, die Cole ausschalten kann. Reed schwört Rache, wobei er nicht weiß, wem er denn eigentlich vertrauen kann, wird sein Gesicht in den Nachrichten doch als vermeintlicher Drahtzieher des Anschlags präsentiert. Die Suche nach den wahren Schuldigen führt ihn auf Tibus Containerschiff „Artemis“, das dann auch alsbald ablegt.

Mit an Bord ist auch die für den erkrankten dritten Offizier gegen ihren Willen hierhin beorderte Angie (Annabelle Wallis). Warum sich Kapitän Marko Madsen (Roland Møller) über die Nachrückerin nicht freut, wird bald klar, als Reed einen Container mit Geiseln entdeckt. Es geht um organisierten Menschenhandel, und das sicher nicht zum ersten Mal. Hinter allem steckt der windige Geschäftsmann Jaran Daniels (Simon Kluth), der Tibus Ermordung anordnete und nun Madsen Anweisungen gibt. Aber das kann Cole hier auf hoher See nicht beweisen, geht es doch für ihn, der nicht unentdeckt bleibt, ums reine Überleben – so wie auch für Angie, mit der er sich verbündet.

"Mutiny" Szenenbild (© LEONINE Studios)

Jason Statham als Cole Reed und Annabelle Wallis als Offizierin stoßen an Bord eines Frachters auf eine internationale Verschwörung.
(© LEONINE Studios)

Mit „Mutiny“ serviert Richet einen soliden Action-Streifen, bei dem die Genre-Ikone Jason Statham mal wieder ordentlich abliefert, mit gut choreografierten Kämpfen, die gerne auch mal brutal daher kommen, so dass das spritzende Blut die FSK-18-Freigabe verständlich macht.

Dass Annabelle Wallis hier als attraktive Blondine im sommerlichen Top mit eingeflochten wird, wirkt etwas erzwungen, und das nicht als einziges, aber der Film hat auch sonst durchaus seinen Reiz mit dem viele Winkel und metallene Räume bietenden Container-Frachter als Hauptspielort, der als Kulisse auch nicht zu teuer gewesen sein dürfte.

Dass ein von Angie ausgesandtes Notsignal auch noch die United States Coast Guard mit auf den Plan ruft, die Madsens Erklärung eines falschen Alarms nicht recht glauben mag, erweitert den Horizont des Ganzen ein wenig, insgesamt aber ist es vor allem Jason Statham, der hier mal wieder mit Kraft und Geschick aufzuräumen vermag – und das lässt sich durchaus wieder gut anschauen, auch wenn die recht simpel gestrickte Handlung keinen Innovationspreis gewinnen kann.

Trailer:

Bewertung: 6 von 10 Punkten

 

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