
Ansa Sauermann
„Gehts noch“
(Album, ADP Records, 2026)
Der in Dresden geborene und in Wien lebende Singer-Songwriter Ansa Sauermann veröffentlicht am 27. Februar 2026 sein viertes Studioalbum „Gehts noch“ und kommt mit diesem ab 19. März auf Tour. Wir verlosen Konzertkarten, welche uns hierfür netterweise zur Verfügung gestellt wurden – siehe unten. Hier in Kursiv die Presseinformationen zum Longplayer:

(© Anna Stocker)
Mit »Gehts noch« veröffentlicht der große Straßenromantiker, Hingucker und Flaneur Ansa Sauermann sein neues Album. Es enthält eine furiose musikalische Gesellschaftsdiagnostik zur Zeit, die gerade deshalb so erfrischend ist, weil sie weder moralisierend noch angespannt daherkommt. Große Bögen, explosiver Garagenrock, gewaltige Refrains: Der Rock’n’Roll des Ansa Sauermann ist stürmische Befreiungsmusik.
Es ist ja aktuell immer und überall die Rede von Kulturkämpfen und der Spaltung der Gesellschaft. Wie so viele hat Ansa Sauermann diese Spaltung in seinem engsten Umfeld erlebt, weshalb das Private für ihn aktuell sogar sehr politisch ist. Das Besondere ist aber nun, dass er sich von dem Furor aktueller Debatten nicht davontragen lässt, sondern seinen Themen zwar mit Hingabe, aber durchaus mit Gelassenheit und Humor begegnet.
In polarisierten Zeiten durchbricht Ansa Sauermann so mit »Gehts noch« das gängige Schwarz-Weiß-Denken, den Positionierungszwang in sämtlichen Debatten, ohne den geringsten Zweifel aufkommen zu lassen, wo er grundsätzlich steht. Diese Songs nehmen der Dauerempörung da draußen den Schaum vorm Mund und holen zentrale Themen zurück auf die analoge Ebene.
Das Erstaunlichste ist, dass Ansa Sauermann dieses Kunststück mit den Mitteln der Rockmusik gelingt, indem er an deren radikale Kraft erinnert. Der Rock’n’Roll des Ansa Sauermann ist auf »Gehts noch« keine nostalgische Rückschau, sondern eine Musik der Straße und der Nacht, von Momenten, in denen alles stillsteht – um kurz darauf in grellen Blitzen zu explodieren. So ist etwa der psychedelische Lavastrom des Album-Openers »Wahre Liebe« mit seinen gesprochenen Strophen und dem gedehnten Refrain ein Apell daran, sich in die Welt zu begeben und einander direkt zu begegnen. In »Frühstück bis Zehn« hören wir dann eine stürmisch zupackende Akustikgitarre, ein wehmütiges Klavier, das nach Unterwegssein klingt, schließlich die Emphase in Ansas Stimme: »Frühstück bis zehn, wer hat diesen Scheiß erfunden?«, singt er.
Ansa Sauermann kommt gebürtig aus Dresden, in Wien hat er mit Beginn der Coronapandemie die Liebe seines Lebens gefunden und diese Liebe und das Leben auf dem Album »Du kriegst was du brauchst« gefeiert. Bereits sein erstes Album hatte er 2017 in Wien aufgenommen, später zog er dauerhaft um.
Nun wechselt Ansa mit »Gehts noch« also wieder aus der Introspektion in die Extraspektion, von der akustischen auf die E-Gitarre: »Ich wusste schon lange, dass ich mit diesem Album wieder kritischer und politischer werden wollte«, sagt Ansa. Es ist allerdings nicht: eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Tatsächlich hätte er dieses Album nicht ohne das vorherige machen können. Man spürt in diesen neuen Songs einen musikalischen Reifeprozess, der sich in einem Gespür für Dynamik, einem Mut für Platz und Raum niederschlägt, durch den der glamouröse Garage-Rock’n’Roll des Ansa Sauermann sich entfalten kann. Ansa hat seine Komfortzone verlassen.
Das liegt auch an der Vorbereitung für »Gehts noch«: Sauermann hat die neuen Songs im Homestudio so gründlich vorproduziert wie noch nie. Im Sommer 2025 ist er dann mit seiner Band in die Panorama Studios Berlin gegangen und hat das Album mit dem Co-Produzenten Alex Sprave aufgenommen.
Auch für die Romantik ist Ansa Sauermann nicht verloren: Das ironisch gutgelaunte »Liebeslieder« ist einer von zwei Songs, die er mit seiner Frau singt, der Musikerin Madlaina Pollina, die man von Steiner & Madlaina kennt. Der andere Song ist der hypnotische und herrlich wehmütige Geheimtipp der Platte »Schlüssel zur Stadt«.
Es gibt nicht besonders viele Leute, die auf vergleichbar authentische Weise diese Art von Rock’n’Roll mit deutschen Texten spielen können, ohne dabei wie klassischer Deutschrock zu klingen. Das liegt nicht zuletzt an den Gitarren, die Ansa Sauermann nachlässig und sumpfig genug spielt, dass sie gleichzeitig beiläufig hingeschludert und zupackend klingen, in jedem Fall aber international.
Hinzu kommt Ansas irrwitzig eindringliche Art zu singen, mit der er auf diesem Album an seine Grenzen geht. Das gewaltige »Untergehen« ist ein solcher Song: Ansas Stimme ist wie ein wilder Strudel, sie überschlägt sich beinahe, er wirkt angenehm besessen.
Eines der absoluten Highlights und dementsprechend dritte große Single des Albums, ist ohne Frage das mitreissende »Es tut mir leid«. Eine wunderbar zeitlose Midtempo-Ballade, die in ihrem hymnischen Refrain mit lakonischer Geste Britpop und Rock’n’Roll eint.
Diese Songs verbinden eine filmische, psychedelisch grundierte Weite mit einer subtilen Nonchalance und einer herausragenden Gesangsperformance. Wir hören glamourösen Garagenrock mit düsterpsychedelischen Keyboards in dem diabolischen Uptempo-Banger »Tausend Dank«, während sich Ansa mit dem irrlichternden »Schlaf gut« und »Tim Telegram« direkt in die krude Welt von Verschwörungsgläubigen begibt, indem er deren Narrative eins zu eins spiegelt, womit ihm eine authentische Demonstration des wahnhaften Erleuchtungsdogmatismus dieser Leute gelingt.
Letztlich geht es aber auch um die Liebe, den Wunsch, verstanden, gesehen und idealerweise eben geliebt zu werden. Wir erleben Ansa Sauermann auf diesem Album wütend, melancholisch, ironisch, romantisch, kompromisslos – und doch durchdrungen von Empathie.
In diesem Album stecken die Stadt, die Menschen, die Debatten sowie die kleinen Dramen und die großen Gefühle. Das alles und noch viel mehr schwingt hier in jedem Ton, jedem Atemzug mit. Es ist Rock’n’Roll im ursprünglichen Sinne, also gewaltige Befreiungsmusik – und die musste unbedingt raus, das hört und spürt man in jeder dringlichen Sekunde.
Hier ist Ansa live zu sehen – und wie erwähnt verlosen wir Tickets, siehe unten:
19.03.26 Münster, Café Sputnik
20.03.26 Erfurt, Museumskeller
21.03.26 Hannover, Lux
22.03.26 Hamburg, Knust
26.03.26 Nürnberg, MUZ
27.03.26 Plauen, Malzhaus
28.03.26 Esslingen, Kulturzentrum Dieselstraße
29.03.26 Bad Kötzting, Bahnhof
08.04.26 Halle, Objekt 5
09.04.26 Görlitz, Kühlhaus Görlitz
10.04.26 München, Milla
11.04.26 Magdeburg, Moritzhof
17.04.26 Köln, Subway
08.05.26 CH-Luzern, Konzerthaus Schüür
10.05.26 CH-Zürich, Kaufleuten
www.ansasauermann.de
facebook.com/ansasauermann
instagram.com/ansasauermann
(MUCKE UND MEHR ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.)

Wir verlosen 3×2 Konzertkarten für die Tour – und hierbei können sich die GewinnerInnen die Stadt frei aussuchen. Zur Teilnahme einfach das folgende Formular ausfüllen, Wunschort eintragen und absenden. Einsendeschluss ist der 10. März 2026. Viel Glück!
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