
Star Wars: The Mandalorian and Grogu
Darsteller: Pedro Pascal, Sigourney Weaver, Jonathan Coyne, Hemky Madera
Regie: Jon Favreau
Dauer: 132 Minuten
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Website: www.disney.de/filme/star-wars-the-mandalorian-and-grogu
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Instagram: instagram.com/StarWars_de
Kinostart: 20. Mai 2026
Nachdem „The Mandalorian“ als erste Live-Action-Serie im „Star Wars“-Universum seit 2019 auf Disney+ zu sehen ist und dort mit seinen drei Staffeln sowohl gute Streamingzahlen als auch Kritiken einfuhr, schwingen sich der Titelheld und sein kleiner, niedlicher Kumpel Grogu, der von den Fans lange Baby Yoda genannt wurde und zum eigentlichen Star der Seria avancierte, nun auf ins Kino. Der Film „Star Wars: The Mandalorian and Grogu“ spielt wie die Serie einige Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“.
Das Dunkle Imperium ist gefallen, vereinzelte imperiale Kriegsherren aber gibt es in der Galaxis nach wie vor. Die Neue Republik versucht, diese zur Sicherheit dingfest zu machen, und hierfür setzt sie auch auf die Dienste des mandalorianischen Kopfgeldjägers Din Djarin (Pedro Pascal), der den jungen Grogu – ohne jeden Zweifel erkennbar aus der gleichen Spezies wie Jedi-Meister Yoda – mehr oder weniger als seinen Lehrling adoptiert hat und mit ihm seine Aufträge erledigt.
Als „Mando“, wie sie ihn nennt, von einer ebenso spektakulär wie zerstörend absolvierten Aufgabe mit seinem Raumschiff ins an einem Ufer schön gelegene Hauptlager der Neuen Republik zurückkehrt, da ist Colonel Ward (Sigourney Weaver) zwar über das erzeugte Chaos nicht erfreut, überträgt ihm aber gleich den nächsten Job. Diesmal soll er einen Warlord aufspüren, dessen Gesicht niemand kennt – aber die als Nachfolger Jabba the Hutt auf dem Wüstenplaneten Tatooine regierenden Hutt-Geschwister sollen ihm wichtige Hinweise auf den Standort des Gesuchten geben können.
Also machen sich der Mandalorianer und Grogu auf zu diesen, die ihrerseits als Voraussetzung für die gewünschten Informationen fordern, dass Rotta (Originalstimme: Jeremy Allen White), der Sohn Jabbas, aus Gefangenschaft befreit wird. Dieser wird von Lord Janu Coin (Jonny Coyne) auf dem Planeten Shakari als erfolgreicher Arena-Gladiator gehalten und rechnet mit seiner Freilassung nach dem nächsten Duell – doch der Mandolianer findet heraus, dass es eigentlich ganz andere Pläne gibt, auch seitens der verschlagenen Hutt-Geschwister.

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Natürlich wird es gefährlich für den Mandalorianer und Grogu – und das immer wieder, so dass sie in den 132 Minuten des durchaus etwas zu lang geratenen Streifens einen Kampf nach dem anderen zu bestreiten haben. Diese erledigt Mando gekonnt und ist doch nicht unbezwingbar, wie wir erleben müssen. Grogu ist stets an seiner Seite, und statt auf handfeste Schlagkraft setzt der kleine Grüne seine Geistes-Fähigkeiten ein, mit denen er im wahrsten Sinne des Wortes einiges bewegen kann.
„Star Wars: The Mandalorian and Grogu“ lässt sich schon schmerzfrei anschauen, bietet insgesamt aber nicht wirklich viel Neues. Vielmehr fragt man sich, ob die als TV-Serie locker hingenommene Mischung aus althergebrachten Puppen, Kostümen wie auch Effekten und moderner CGI-Technik wirklich kinotauglich ist, wirken einige der vielen nicht-menschlichen Figuren doch recht hölzern im Vergleich zu anderen, und sind einige Spezialeffekte doch recht dürftig, was man von „Star Wars“-Kinoabenteuern eigentlich nicht gewohnt ist. Untermalt von einem ebenso zwischen traditioneller, teilweise dick aufgetragener Klassik und modernen Synthie-Elektroklängen abwechselnden Score von Ludwig Göransson ist das Ganze zumindest gewöhnungsbedürftig.
Darstellerisch ist es solide, vom nur kurz mal enthelmten Pedro Pascal – sonst wohl auch öfters gedoubelt von Lateef Crowder und Brendan Wayne – über Sigourney Weaver und Jonathan Coyne bis zu Hemky Madera als Commander Barro. Am meisten freuen sich die Fans aber wohl wieder über den wirklich niedlichen Grogu, der mit einer weiteren Gruppe kleiner, chaotischer Anzellaner-Helfer – etwas zu Minions-artig im Ton – wieder gut unterstützt. Seine besten Momente hat der Film dann aber tatsächlich da, wo es im Dschungel von Nal Hutta ruhiger und besonnener zugeht, vielleicht auch weil ansonsten schon sehr viel Action-Spektakel unterschiedlicher Qualität verabreicht wird. Insgesamt kann „Star Wars: The Mandalorian and Grogu“ nicht mit den großen Kinofilmen der Sternenkrieger mithalten, ist als Serien-Ausflug auf die große Leinwand aber für deren Fans sicher trotzdem reizvoll, vor allem auf Grund Grogus, der inmitten vieler mal charmant, mal zu altbacken daherkommender Puppen die Herzen erwärmt.
Trailer:
Bewertung: 6 von 10 Punkten



(© 2026 Disney)
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