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“Renegades – Mission of Honor” – eine ziemlich mieser Action-Film

Autor: Tobi

Am 7. Dezember 2018 veröffentlicht Universum Film “Renegades – Mission of Honor” auf DVD, Blu-ray und Video on Demand.

“Renegades – Mission of Honor”

Verleih: Universum Film GmbH
Facebook: facebook.com/MissionOfHonor.DerFilm
Filmlänge: 106 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
FSK: freigegeben ab 12 Jahren

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Hintergrund:

In “Renegades – Mission of Honor” sehen wir als bekannte Gesichter vor allem Oscar®-Gewinner J.K. Simmons (“Whiplash”, “Terminator: Genisys”) und Clemens Schick (“James Bond 007 – Casino Royale”, “Overdrive”). Neben diesen spielen die Newcomer Sullivan Stapleton (“300: Rise of an Empire”) und Sylvia Hoeks (“Blade Runner 2049”, “Whatever Happens”). Der Action-Film stammt aus der Feder des Autoren­duos Luc Besson (“Valerian – Die Stadt der tausend Planeten”, “Lucy”), der auch zu den Produzenten gehört, und Richard Wenk (“The Equalizer”, “The Expendables 2”). Der Film wurde in Kroatien, Deutschland, Malta und Frankreich gedreht.

Handlung:

Sarajewo, 1995. Eine Gruppe Navy SEALs ist nicht gerade begeistert, als sie zu ihrem Boss (J.K. Simmons) zitiert und vorübergehend suspendiert wird. Zwar haben die fünf Männer den Auftrag der Nato, Kriegsverbrecher in Ex-Jugoslawien aufzuspüren und zu eliminieren, erfolgreich ausgeführt, aber bei ihrer Flucht mit dem Panzer waren sie alles andere als diskret. Nun heißt es erstmal, sich die freie Zeit anderweitig zu vertreiben. Da hören sie von einem sagenhaften Goldschatz, der während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis geraubt worden und seit Jahrzehnten auf dem Grund eines nahegelegenen Sees liegen soll. Gemeinsam mit der Einheimischen Lara (Sylvia Hoeks) begeben sich die fünf Navy SEALs auf eigene Faust auf die Suche nach der millionenschweren Beute. Bei ihren heimlichen Tauchgängen werden sie vom serbischen General Petrovic (Clemens Schick) aufgespürt und merken schon bald, dass sie nicht die einzigen sind, die es auf das versunkene Gold abgesehen haben.

Auf geheimer Mission: Die Navy SEALs begeben sich auf die Suche nach einem verschollenen Schatz (© Universum Film)

Auf geheimer Mission: Die Navy SEALs begeben sich auf die Suche nach einem verschollenen Schatz (© Universum Film)

Kritik:

“Renegades – Mission of Honor” ist einer der schlechtesten Filme des Jahres. Klingt die Handlung noch so, als könnte sie recht unterhaltsam sein, so krankt “Renegades” an verschiedenen Dingen. Da wären zum einen einige logische Patzer und offensichtliche Anschlussfehler im Film, die so einfach nicht passieren dürfen. Zum anderen sind die ach so mutigen und draufgängerischen Navy SEALs mit einer Riege an B-Schauspielern besetzt worden, denen es nicht gelingt, zwischen den eher langweiligen und uninteressanten Charakteren irgend eine Chemie zu entfachen. Lediglich J.K. Simmons weiß als einzige Akteur von Format für gute Momente zu sorgen mit seiner Darstellung des zwischen Härte und Humor balancierenden Truppenkommandeurs. Clemens Schick schaut als “der Böse” zwar gewohnt grimmig, bleibt aber auch blass, und die hübsche Sylvia Hoeks sorgt auch nur bedingt für die romantische Note, was dann auch noch in furchtbarem Kitsch gipfelt.

Das klingt alles schon nach “schlechtester Film des Jahres”, wären da neben handelsüblicher Action nicht die durchaus sehr ansprechend gefilmten Unterwasseraufnahmen, die in einer versunkenen Stadt sehr stimmungsvoll anmuten und den Streifen somit ein wenig retten bzw. ihm eine Berechtigung geben. Ansonsten aber hat man gerade aus der Feder von Luc Besson schon massenhaft weit bessere Actionfilme gesehen. Vielleicht wurde das Kino-Startdatum des Streifens auch deshalb immer weiter nach hinten verschoben – von Mitte 2016 bis in den Juni 2018, wo “Renegades” dann also doch noch auf die Leinwand gebracht wurde – und wie überall woanders mächtig floppte.

Bonus-Material:

Als Extras findet man die Featurettes “Die Story” und “Die Szenenbilder”, dazu die Hörfilmfassung.

Trailer:

Bewertung: 3 von 10 Punkten

 


Weitere Spezifikationen:

Verkaufsstart: 7. Dezember 2018
Bildformat: 16:9 (2,40:1)
Ton Blu-ray: DTS-HD 5.1 MA
Ton DVD: Dolby Digital 5.1

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