Home MusikCD-Rezensionen Malonda bietet coolen Elektro-Pop mit Diven-Charme

Malonda bietet coolen Elektro-Pop mit Diven-Charme

Autor: Tobi

Malonda "Mondin"

Malonda

“Mondin”

(Download-EP, recordJet, 2019)

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Achan Malonda ist einem vielleicht als Name noch nicht im Gedächtnis, trotzdem könnte man vor allem ihre Stimme bereits kennen. 2006 war sie in der TV-Castingshow “Popstars” mit dabei, von 2007 bis 2009 war sie in der Rolle von Simbas Mutter Sarabi eine der Hauptdarstellerinnen im Musical “König der Löwen” in Hamburg. Es folte eine Mitgliedschaft als Showgirl in der Chixx Clique, Songschreiben und Texten für andere oder stimmliche Beiträge wie zum Beispiel bei den Houseproduzenten H.O.S.H., bei denen sie gleich in mehreren Stücken wie “No One” als Gastsängerin dabei war.

Seit 2011 schreibt sie eigene Songs für ihr Projekt Malonda, mit dem sie nun endlich auch ins Rampenlicht tritt. Auf der EP “Mondin” sind sechs Songs zu hören, die ihre eigene Umschreibung der Mischung aus Chanson, Elektro und Pop gut treffen, hierbei sehr cool daher kommen.

Mit “Du bist blondes Gift, wirkst wie ein Schlangebiss. An dir trink ich mich fieberrot bis zum letzten Tropfen, bis zum kleinen Tod” eröffnet Malonda in “Blondes Gift” die EP und es ist sofort klar, dass es bildhaft zugeht und dass die Liebe eine große Rolle spielt.

Treibenden Beats treffen auf chansoneske Elemente, und Malonda ist die Diva am Mikrofon, überzeugt hier stimmlich zwischen Eleganz, Bestimmtheit, Laszivität und Lässigkeit.

Die sechs Songs auf den insgesamt 21 Minuten wissen alle zu überzeugen. Neben guten Elektrosounds und packenden Beats ist es natürlich vor allem Malonda, die einen mit Charme und Attitüde in ihren Bann zieht. Mal ist sie die explosive “Feuerfrau”, mal vergleicht sie ihr Gesangsziel mit süßer “Schokolade”, der man nicht widerstehen kann.

Die “Mondin” bringt mehr Mystik, schleicht sich aber äußerst reizvoll durch das Dickicht als “Göttin der rastlosen Seel”. Weit weniger voller Metapher steckt “Liebe machen” als groovige Midtemponummer, denn “das Schönste auf der Welt gibt’s nur geschenkt, mein Schatz, und nicht für Geld”, also “lass uns Liebe machen.” Da will man nicht widersprechen. Mit “Geh ich zu weit” ist zudem auch eine von Piano, Flächenklängen und sehr limitierten Rhythmen unterlegte Ballade zu finden, die sphärisch und gefühlvoll daher kommt. Starke EP einer Künstlerin, die man im Auge und Ohr behalten sollte.

soundcloud.com/missmalonda
facebook.com/malonda.musik

Bewertung: 8 von 10 Punkten

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