
G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge
Animation
Regie: Tyree Dillihay
Dauer: 100 Minuten
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Website: www.GOATFilm.de
Facebook: facebook.com/SonyPicturesGermany
Instagram: instagram.com/SonyPictures.de
Kinostart: 19. Februar 2026
Nachdem Sony Pictures Animation zuletzt mit „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ (2023) einen Kino-Erfolg feiern konnte und der für Netflix produzierte „KPop Demon Hunters“ (2025) zum meistgeschauten Film des Streamingdienstes aller Zeiten wurde, kommt nun mit „G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge“ ein neuer Streifen des Studios in unsere Kinos. In diesem agieren ausschließlich Tiere, aber in einer menschenartigen Welt, in der sie auch normal sprechen.
So sehen wir den Ziegenbock Will Harris, der schon als Kind zusammen mit Mutter Louise ein großer Fan der beheimateten Vineland Thorns ist, einer Roarball-Mannschaft, deren großer Star die Schwarze-Panther-Dame Jett Fillmore ist. Nicht nur die All-Star-Spielerin hat es ihm angetan, sondern auch der Sport selbst, den man mit dem uns bekannten Basketball vergleichen kann. Zehn Jahre später besitzt Will, dessen Mutter leider verstorben ist, durchaus ansehnliche Roarball-Fertigkeiten, die er im Käfig trainiert, wo er mit seiner schmächtigen Statur gegen den massiven Bären Grizz aber kaum eine Chance hat.
Das ist aber noch Wills geringstes Problem. Sein Job in einem Restaurant bringt ihm nämlich nicht genug Geld ein, um die Miete seiner Wohnung zu zahlen, und so setzt ihm Rennmaus Frank als sein Vermieter ein letztes Ultimatum, auch wenn dessen zahlreiche Kinder den Ziegenbock sehr mögen. In der Not verkauft Will seine teuren Sneaker und setzt sein Geld in einem Roarball-Show-Duell gegen das andalusische Pferd Mane Attraction ein, den großen Star des rivalisierenden, weit erfolgreicheren Teams Lava Coast Magma. Hier trumpft Will zunächst auf, verliert dann aber doch – das Spiel und schließlich auch die Wohnung.
Als ein Video, wie der nun beim befreundeten Wasserschwein Daryl untergekommene Will den selbstverliebten und großkotzigen Mane zuerst spektakulär schwindelig spielte, viral geht, wird die Warzenschwein-Diva Florence „Flo“ Everson als Besitzerin der Vineland Thorns auf ihn aufmerksam. Da die immer noch beste Spielerin Jett sie drängt, das in der Saison bislang sieglose Team benötige dringend einen sechsten Spieler, verpflichtet sie den überrumpelten und sich geehrt fühlenden, für Flo aber vor allem preiswerten Will. Jett ist hiervon aber wenig begeistert und verspottet den Neuankömmling. Trainiert vom Nasenaffen Dennis Cooper geht es weiter, und auf Druck von Jett setzt dieser neben ihr auch weiter auf Nashorn Archie Everhardt, Giraffe Lenny Williamson, Komodowaran Modo Olachenko und Straußendame Olivia Burke an ihrer Seite – bis Jett auf Grund eines technischen Fouls aussetzen muss und Will zeigen kann, was in ihm steckt.

(© 2025 CTMG, Inc. All Rights Reserved.)
Mit dem von Chris Tougas‘ Buch „Funky Dunks“ inspirierten „G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge“ legt Sony Pictures Animation einen Film vor, dessen Handlung eines sich vom ungesehenen Normalo zum Profisportler hochspielenden und somit einen Traum erfüllenden Sympathen-Underdogs nicht sonderlich innovativ ist, der von Tyree Dillihay inszenierte Streifen kommt aber unterhaltsam und in seinen Details liebevoll ausgestaltet daher. Dies liegt vor allem an den gut ausgemalten, so verschiedenen Charakteren der tierischen ProtagonistInnen, reichlich witzigen Momenten und an einer reizvollen, bewusst durch nicht zu seichte Bewegungen dynamisch gestalteten, somit bestens zum Sport passenden Animation.
In puncto Synchronisation ist das amerikanische Original mit Caleb McLaughlin als Will Harris, Gabrielle Union als Jett Fillmore, Jenifer Lewis als „Flo“ Everson, Patton Oswalt als Coach Dennis, Aaron Pierre als Mane Attraction, David Harbour als Archie Everhardt, Jennifer Hudson als Wills Mutter und Basketball-Star Stephen Curry als Lenny Williamson natürlich weit reizvoller besetzt, aber auch die deutsche Version mit Gast-Stimmen von Torsten Sträter, Michel Schelker, Marti Fischer, Simon Moser oder den deutschen WNBA-Basketballspielerinnen Satou und Nyara Sabally funktioniert gut. Hierbei schlägt unsere Synchronisation mit dem Einflechten von hipper Jugendsprache allerdings etwas über die Stränge und das Ganze wirkt hin und wieder doch etwas cringe, um beim Thema zu bleiben.
Einige Längen sind zudem zu verzeichnen und wirkliche Spannung dürfte nur bei Kindern aufkommen, insgesamt aber ist „G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge“ ein durchaus rasantes und Spaß bringendes Animationsabenteuer, das mit zum Thema passenden Songs von vor allem im HipHop angesiedelten KünstlerInnen wie Jelly Roll, Quinn XCII, Flo, Joey Valence & Brae, Chris Patrick oder PartyOf2 gewürzt für einige Stimmung sorgt.
Trailer:
Bewertung: 7 von 10 Punkten



(© Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH)
Nachdem wir im Vorfeld bereits Freikarten für den Film verlost haben, vergeben wir nun noch zwei Fanpakete zum Streifen, jeweils bestehend aus einem Turnbeutel und einem Notizbuch. Zur Teilnahme einfach das folgende Formular ausfüllen und absenden. Einsendeschluss ist der 19. April 2026. Viel Glück!
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