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“Happy Deathday” – und täglich grüßt der Tod

Autor: Tobi

Happy Deathday

Happy Deathday

Darsteller: Jessica Rothe, Israel Broussard, Ruby Modine, Charles Aitken
Regie: Christopher Landon
Dauer: 96 Minuten
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Website: www.happydeathday.de
Facebook: facebook.com/HappyDeathdayDE


Und täglich grüßt … der Tod. Der Bezug zum Klassiker “Und täglich grüßt das Murmeltier” bleibt sicher in keiner Filmkritik aus, und am Ende des Streifens wird er dann auch rasch noch thematisiert – denn was auf der Hand liegt, kann auch angesprochen werden. Eine Zeitschleife ist es also, mit der wir es auch hier zu tun haben, nur irgendwie weit weniger witzig als beim 1993er-Klassiker mit Bill Murray.

Theresa (Jessica Rothe), genannt “Tree”, wacht an ihrem Geburtstag nach einer am Kater erkennbar feucht-fröhlichen Nacht in der Studentenbude ihres für sie viel zu normalen Kommilitonen Carter (Israel Broussard) auf – und erinnert sich nicht an die letzte Nacht. Wie auch immer, raus aus der Bude und über das Uni-Gelände ab ins Haus ihrer Mitbewohnerinnen, wobei dumme Sprüche ihre Kopfschmerzen eher noch verschlimmern. Auch wenn sie ihren Geburtstag eher verleugnet und sich auch nicht mit ihrem Vater zum Essen treffen möchte, Zimmergenossin Lori (Ruby Modine) kennt das Datum aus dem Führerschein und schenkt ihr einen Cup-Cake mit Kerze drauf. Tree gibt sich gewohnt unnahbar und das Gebäck landet im Müll. Der Tag geht nicht gut weiter, als Trees Affäre zu Professor Butler (Charles Aitken) fast auffliegt und sie dann im Kreis der Fanatiker gesunder Ernährung mit Kakao getränkt wird, als Carter ihr eigentlich netterweise ein in seinem Zimmer vergessenes Armband bringen möchte. Was kann da noch schlimmer werden? Ach ja, der anfangs angesprochene Tod. Am Abend nämlich wird sie auf dem Weg zu einer großen Party plötzlich von einem Maskierten verfolgt, und dieser ersticht sie.

Tree wacht wieder auf, und alles passiert wie schon erlebt – nur dass sie sich daran erinnert, dass sie diesen Geburtstag schon kennt und er als Todestag enden wird. Das lässt sich allerdings nicht abwenden, der Tod schlägt nämlich variantenreich zu, nicht immer gleich. Und so erlebt Tree den Tag wieder und wieder, bis sie mit Carters Hilfe auf die Idee kommt, die Zeit zu nutzen, um den Täter zu überführen. So einfach ist das allerdings nicht…

Regisseur Christopher Landon, bekannt vor allem als Drehbuchautor von vier “Paranormal Activity”-Filmen, legt mit seiner vierten Regiearbeit “Happy Deathday” einen Film vor, der Genre-übergreifend einigermaßen gut funktioniert. Zwischen Horrorfilm, Thriller und Slasher-Movie weiß der Streifen nicht komplett zu packen, besitzt aber durchaus seinen Reiz – vor allem, weil Hauptdarstellerin Jessica Rothe (La La Land) dem Ganzen Profil verleiht und einen umso mehr packt, je rotziger und genervter sie im Laufe der Todestag-Dauerschleife wird.

Bewertung: 6 von 10 Punkten

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