Home Film„Avatar: Fire and Ash“ – auch der dritte Teil der Saga bietet ein faszinierendes Abenteuer (mit Gewinnspiel)

„Avatar: Fire and Ash“ – auch der dritte Teil der Saga bietet ein faszinierendes Abenteuer (mit Gewinnspiel)

Autor: Tobi

Am 12. Juni 2026 veröffentlichen Disney Home Entertainment und LEONINE mit „Avatar: Fire and Ash“ den dritten Teil der spektakulären und sehr erfolgreichen Saga von Regisseur James Cameron als DVD, Blu-ray und 4K Ultra-HD (mit Blu-ray), sowie als Blu-ray 3D im limitierten Steelbook und 4K UHD (mit BD) im limitierten Steelbook. Die Blu-ray- und 4K-UHD-Versionen liefern hierbei neben dem Film über dreieinhalb Stunden lohnendes, exklusives Bonusmaterial auf einer Bonus-Blu-ray.

Gleichzeitig erscheint eine „Avatar 3-Movie-Collection“ auf Blu-ray, DVD und 4K UHD (mit Blu-rays), mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“, „Avatar: The Way of Water“ und „Avatar: Fire and Ash“ in einer Box.

Wir verlosen zwei Exemplare der „Avatar 3-Movie-Collection“ als DVD-Box, welche uns hierfür netterweise zur Verfügung gestellt wurden – siehe unten.

"Avatar: Fire And Ash" Blu-ray (© LEONINE)

Verleih: Disney Home Entertainment
Vertrieb: LEONINE Distribution
Facebook: facebook.com/20thCenturyStudiosDE
Filmlänge: 197 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch (DVD, 4K), Französisch (BD), Niederländisch (BD), Polnisch (4K)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch (DVD, 4K), Französisch (BD), Niederländisch (BD), Polnisch (4K), Dänisch (4K), Finnisch (DVD, 4K), Norwegisch (4K), Schwedisch (DVD, 4K)
FSK: freigegeben ab 12 Jahren

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Nach seinem Mega-Erfolg „Titanic“ nahm sich der kanadische Filmemacher James Cameron lange neun Jahre Zeit für seinen nächsten Spielfilm als Regisseur, haute uns dann aber 2009 mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ von den Socken. Die Fusion aus Computer-Animation und Realfilm wusste durch innovative 3D-Techniken zu begeistern und mauserte sich in puncto Einspielergebnis zum erfolgreichsten Film aller Zeiten. Das damalige Budget war mit 237 Millionen US-Dollar zwar horrend, es wurden aber mehr als 2,9 Milliarden Dollar an den Kinokassen verdient. Nachdem es auch für die Ende 2022 gestartete Fortsetzung „Avatar: The Way of Water“ (lies unsere Filmkritik hier) trotz nochmal deutlich gestiegenem Budget mit über 2,3 Milliarden Dollar Einspielergebnis großartig lief, liegt nun also mit „Avatar: Fire and Ash“ ein dritter Teil vor, der mit knapp 1,5 Milliarden Dollar zwar deutlich weniger in den Kinos hereinholte, damit aber natürlich immernoch ein Erfolg war.

Wir spulen noch einmal kräftig zurück. Im ersten Film sollte Jake Sully (Sam Worthington) als ehemaliger US-Marine auf dem erdähnlichen, weit entfernten Mond Pandora das Volk der heimischen Na’vi als durch sein Bewusstsein gesteuerter Avatar überzeugen, den Widerstand gegen die Menschen und ihren angestrebten Rohstoff-Abbau aufzugeben. Hierbei verliebte er sich aber in die Na’vi-Frau Neytiri (Zoe Saldaña) und schaffte es schließlich mit Hilfe des neuronalen Netzwerkes des Monds, seinen menschlichen Körper zu verlassen und voll als Na’vi lebensfähig zu sein, um mit ihr zusammen zu leben. Im zweiten Streifen wurde die inzwischen mehr als ein Jahrzehnt später durch die Söhne Neteyam und Lo’ak sowie Tochter Tuk wie auch die adoptierte Teenagerin Kiri bereicherte Familie der beiden, zu der auch noch der Menschen-Junge Javier (Jack Champion), genannt „Spider“, gehörte, aus der Harmonie gerissen. Die Menschen griffen die Na’vi nach langer Zeit wieder an, wollten sie sich die Ausbeutung von Pandoras Ressourcen doch immer noch nicht entgehen lassen. Ein mächtiges Team um die gefühlskalte General Ardmore (Edie Falco) und genetische Na’vi-Klons um Colonel Miles Quaritch (Stephen Lang) machte unterstützt von kampfbereiten Menschen und modernster Technik Jagd auf Sully und seine Familie, und so flohen sie – auch um die anderen Na’vi-Waldbewohner zu schützen – zum Volk der Metkayina an der Küste, die mit dem Meer und seinen Bewohnern eins zu sein schienen. Hier lernten sie, wie man unter Wasser atmet und wie Ozeanbewohner wie Pferde geritten werden können. Am Ende kam es auch hier zu einem großen Kampf, in dem Neteyam sein Leben ließ, und Jake wurde mit dem Rest der Familie als Teil der Metkayina aufgenommen.

In „Avatar: Fire and Ash“, der diesmal ohne großen Zeitsprung an den Vorgänger anschließt, wird es nun dem Titel entsprechend hitzig. Die immer noch stark um Neteyam trauernde Familie Sully merkt, dass es bei den Metkayina zwar schön, aber speziell für den nur mittels einer Maske in Pandoras Atmosphäre überlebenden Spider nicht sicher genug ist, der mit einer Waffenpräsentation zudem den friedlich ausgerichteten Häuptling Tonowari (Cliff Curtis) und seine Frau Ronal (Kate Winslet) erzürnt. Sully entscheidet, dass sie sich von Spider trennen sollten, womit er einen heftigen Disput in der Familie auslöst, und auf dem Weg, ihn in sichere Gefilde zu bringen, werden sie dann vom Mangkwan-Clan, einem Asche-Volk, angegriffen. Nach einem zerstörerischen Vulkanausbruch hat sich dieses von Göttin Eywa losgesagt, wurde feindselig und will alles niederbrennen. Colonel Miles Quaritch sieht hierin eine Chance und überzeugt Mangkwan-Anführerin Varang (Oona Chaplin), sich mit den Menschen zu verbünden. Nun haben es also gleich zwei Parteien auf die Sullys abgesehen.

"Avatar: Fire And Ash" Szenenbild (© Disney)

(© Disney)

Auch „Avatar: Fire and Ash“ enttäuscht nicht und bietet wieder spektakuläres 3D-Kino in einer Zeit, in der man ja nach einer damaligen Flut kaum noch 3D-Filme zu sehen bekommt. Dieser hier lohnt sich in jedem Fall, und für alle, die den Streifen im Kino verpasst haben sollten und keinen 3D-fähigen Player im Hause haben, funktioniert er auch in 2D. Wie schon bei den ersten beiden Streifen braucht man einen kleinen Moment, um sich an die Optik des Ganzen zu gewöhnen, die schon künstlich anmutet, einen dann aber schnell gefangen nimmt, so dass man mit ihr nicht mehr fremdelt. Und was die SchauspielerInnen hier mit Motion Capture Technik ein weiteres Mal geleistet haben, ringt größten Respekt ab.

Mit seinen erneut über drei Stunden ist der Film allerdings wieder etwas zu lang geraten. Die Story haut einen auch diesmal nicht wirklich vom Hocker, ist aber eben auch nicht langweilig und bietet genug Stoff für ein weiteres episches Abenteuer. Dieses präsentiert uns zunächst eine Familie, die noch von Trauer um den verlorenen Neteyam geprägt ist, wobei jeder hier unterschiedlich reagiert. Gleichzeitig werden die Kinder selbstbewusster und wollen nicht mehr nur die Befehle der Eltern befolgen – also wird auch eine Coming-of-Age-Geschichte erzählt. In dieser geht es aber dann mehr und mehr um Spider, hinter dem Quaritch nicht her ist, weil er sein als Na’vi wiedergeborener Vater ist und Gefühle hegt – sie wollen von ihm und seiner Lebenserfahrung auf Pandora profitieren.

Man kann „Avatar: Fire and Ash“ zwar vorwerfen, dass der Film im Gegensatz zum zweiten Teil, wo es in die aufregende und tolle Bilder bietende Unterwasserwelt ging, nicht sonderlich viel Innovatives zu bieten hat, wobei hier die Wasserwelt auch nicht außen vor gelassen wird, sich aber mehr in der Luft oder am Boden abspielt. Trotzdem ist der Film tolles Popcorn-Kino und wie erwähnt zumindest in 3D ein Genuss zum Anschauen. Und hiermit ist ja noch nicht Ende, denn obwohl Teil drei einst als Abschluss vorgesehen war, sind zwei weitere Fortsetzungen zumindest angedacht, wenn auch nicht final bestätigt.

Bonus-Material:

Auf der Blu-ray und 4K UHD findet man mehr als dreieinhalb Stunden absolut lohnenswerte Extras. Unter dem Motto „Das Entzünden der Flamme: Die Entstehung von ‚Avatar: Fire and Ash'“ sieht man die Featurettes „Die Fortsetzungen“ (14 Min.), „Das Design von Pandora“ (19 Min.), „Das Design der RDA“ (19 Min.), „Die Frauen von Pandora“ (12 Min.), „Varung und die Mangkwan“ (16 Min.), „Performance Capture“ (17 Min.), „Stunts“ (13 Min.), „Schnitt und virtuelle Kamera“ (8 Min.), „Wētā FX“ (17 Min.), „ILM“ (8 Min.), „Die Filmmusik“ (14 Min.), „Die Kunst und die Wirkung von 3D“ (10 Min.) und „In Neuseeland zu Hause“ (12 Min.). Dazu gibt es die einem Tränen in die Augen treibende „Hommage an Jon Landau“ (22 Min.), in welcher der Wert des 2024 verstorbenen Produzenten als toller Filmemacher und vor allem als immer gut gelaunter, alle wertschätzender und unterstützender Mensch herausgehoben wird, zwei Teile „Einweisung der RDA“ (14 Min.), das Musikvideo „Dream As One“ von Miley Cyrus und zwei Kinotrailer.

Trailer:

Bewertung: 8 von 10 Punkten

 


Weitere Spezifikationen:

Verkaufsstart: 12. Juni 2026
Bildformat DVD: 16:9 (1,85:1)
Bildformat BD: 16:9 (1,85:1 – 1080p High Definition)
Bildformat 4K: 16:9 (1,85:1 – 2160p High Definition)
Ton DVD: Dolby Digital 5.1
Ton BD: DTS-HD MA 5.1 (En), Dolby Digital 5.1 (sonst)
Ton 4K: Dolby Digital Plus 7.1 (De, It), Dolby Atmos 7.1.4 (En), Dolby Digital 5.1 (Pl)

(MUCKE UND MEHR ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.)


Verlosung

"Avata 3-Movie-Collection" DVD (© LEONINE)

(© LEONINE)

Wir verlosen zwei Exemplare der „Avatar 3-Movie-Collection“ als DVD-Box, welche uns hierfür netterweise zur Verfügung gestellt wurden. Zur Teilnahme einfach das folgende Formular ausfüllen und absenden. Einsendeschluss ist der 10. August 2026. Viel Glück!







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