
Runner
Darsteller: Alan Ritchson, Owen Wilson, Leila George, Rodrigo Santoro
Regie: Scott Waugh
Dauer: 99 Minuten
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Website: www.runner-film.com
Facebook: facebook.com/splendidfilm
Instagram: instagram.com/splendidfilm
Kinostart: 17. September 2026
Wenn Scott Waugh, Regisseur von Filmen wie „Expend4bles“, „Need for Speed“ oder „Act of Valor“ und selbst ehemaliger Stuntman, einen Film mit dem aus der Serie „Reacher“ oder Streifen wie „Motor City“ und „War Machine“ bekannten Muskelpaket Alan Ritchson als Hauptdarsteller vorlegt, dann braucht man über das Genre nicht lange rätseln. Action sollte es sein, und Action ist es. Wenn allerdings Owen Wilson den Co-Protagonisten gibt, dann sollte normalerweise auch eine humorvolle Note enthalten sein. Auch das stimmt, und obwohl die Kombination irgendwie die Gefahr birgt, dass die Fusion in die Hose geht, tut sie dies bei „Runner“ nicht und wir bekommen einen sehr ordentlichen 99-Minüter serviert.
Ritchson sehen wir als ehemaligen Elitesoldaten Hank Malone, der an der australischen Gold Coast als „Runner“ fungiert, als gut bezahlter Kurier, der auf Anweisungen seines Bosses ganz besondere Dinge oder Menschen von A nach B befördert. Sein neuester Auftrag erweist sich allerdings als selbst für ihn ungewohnt speziell, will ihm der am Ausgangspunkt eingeflogene Ben (Owen Wilson) doch die wertvolle Ware nicht übergeben, sondern erklärt sich selbst zur Fracht dazugehörig. Wie sich herausstellt transportiert er aus Hawaii kommend eine Spenderleber für ein todkrankes siebenjähriges Mädchen, und damit dieses von selbiger profitieren kann muss ein enger Zeitkorridor eingehalten werden, um das überlebenswichtige Organ pünktlich – und stets gut gekühlt – im natürlich nicht um die Ecke liegenden Krankenhaus abzuliefern.
Diese Ausgangslage alleine birgt schon Potenzial für Probleme, die dann aber deutlich größer werden, als Gangster versuchen, die Leber zu entwenden. Dank Hanks Geschick und Schlagkraft gelingt dies erst einmal nicht, aber nun beginnt für das sehr ungleiche Duo aus ihm und Ben eine rasante Jagd gegen die Zeit und die Ganoven, bei der immer wieder Informationen durchsickern, irgendjemand Vertrautes scheint also auf der anderen Seite zu stehen.

Gemeinsam mit ihrem Begleiter Spirit geraten Hank (Alan Ritchson) und Ben (Owen Wilson) in ein Kugelgefecht.
(© Splendid Film)
Mit „Runner“ präsentiert uns Scott Waugh – übrigens der Bruder des mit Streifen wie „Angel Has Fallen“, „Kandahar“ oder zuletzt „Shelter“ im gleichen Genre aktiven Ric Roman Waugh – einen unterhaltsamen Action-Streifen. Natürlich ist Owen Wilson als Ben für den einen oder anderen lockeren Spruch oder ungewollten Moment zuständig, der Humor ist aber zum Glück genau richtig – nämlich verhalten – dosiert und nimmt der generellen Handlung nicht ihre Ernsthaftigkeit.
Im Kampf gegen den illegalen Organhandel, gegen Verräter in eigenen Reihen und im Endeffekt auch für das Leben des ihnen unbekannten jungen Mädchens geben der eher wortkarge, ernste Hank und die lockere Laberbacke Ben – von Alan Ritchson sowie Owen Wilson überzeugend gespielt – alles, und auch wenn vielleicht nicht jeder Spezialeffekt vom Hocker haut und nicht jede Wendung überrascht, so liegt hier mit „Runner“ doch ein kurzweiliger, sehr solider Streifen vor, der sich gut anschauen lässt.
Trailer:
Bewertung: 7 von 10 Punkten



(© Splendid Film)
Wir verlosen 2×2 Freikarten (in Deutschland einlösbar) für den Film, welche uns hierfür netterweise zur Verfügung gestellt wurden. Zur Teilnahme – ab 16 Jahren – einfach das folgende Formular ausfüllen und absenden. Einsendeschluss ist der 16. September 2026, damit die digitalen Tickets zum Ausdrucken (oder Online-Einlösen, was bei vielen Kinos auch bereits funktioniert) per E-Mail zum Kinostart bei den GewinnerInnen eintreffen. Viel Glück!
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