Für Familien und besonders natürlich Kinder gibt es auch im Winter 2003/2004 wieder eine "Disney on Ice"-Show. Letztes Jahr wurde die Geschichte von der schönen Belle und dem vermeintlichen Biest auf unseren Eisflächen interpretiert, ganz nahe am Film "Die schöne und das Biest" aus der berühmtesten Zeichentrickschmiede. Mehr über die Entstehungsgeschichte von "Disney on Ice" nach einer Idee von Kenneth Feld kann man auf unseren Seiten zum letztjährigen Event lesen.

Nach einem wunderbaren Sommer 2003 wird uns nun die kommende, sicher kalte Winterzeit mit einer "Disney on Ice"-Tour unter dem Motto "100 Years Of Disney Magical Moments" versüßt. Der Titel-gebende 100. Geburtstag von Walter Elias Disney wäre zwar schon am 5. Dezember 2001 gewesen, aber eine solche Tour dauert eben ein paar Jährchen, und so kommen die Feierlichkeiten auf tiefgekühltem Grund eben jetzt erst in Deutschland an, pünktlich zum 102. Geburtstag Walt Disneys.


Diesmal geht es also nicht um einen bestimmten Film oder ein bestimmtes Thema, sondern um die Darbietung der Highlights aus 100 Jahren Disney-Filmgeschichte, die für jeden Zuschauer sicher Leckerbissen parat hält. Der kreative Kopf hinter der Inszenierung dieser spektakulären Eisshow ist Bühnenbildner David Potts, dessen Arbeit bereits in zahlreichen Broadway-Produktionen, Spielfilmen und Fernsehserien bewundert werden konnte. Als er damit begann, erste Ideen für diese Produktion zu entwickeln, suchte Potts ein Motiv, das "viele Jahre überdauern und ein durchgängiges Leitbild für die Produktion liefern" würde. Das Ergebnis: ein Schloss - eine massive Struktur, die an ihrer höchsten Stelle erstaunliche 11,5 Meter herausragt und tatsächlich über 9 Tonnen wiegt. Wechselnde Szenenbilder werden von Anfang bis zum Ende der Vorstellung aufgefahren. Neben 100 Bühnenelementen wurden von Potts Flöße zur Gestaltung des Bühnenbildes entworfen. Der berüchtigte Monstro, der Wal aus "Walt Disney's Pinocchio", tritt ebenfalls in Erscheinung. Die 11-Meter lange Kreatur ist 3,6 Meter breit und verfügt über 14 aufeinander folgende maßgefertigte Bögen, die es ihr erlauben, über die Eisfläche zu schlittern. Und die 20 animierten Spielzeuge auf den Ladenregalen entstammen aus Geppettos Werkstatt. In dem "It's a Small World"-Teil (jeder Disney-Themepark-Besucher erinnert sich an diesen Part sicher gerne) repräsentieren motorisierte Flöße gemeinsam Asien, Europa, Russland, Afrika und Zentralamerika. Die mit modernster Hydraulik ausgestatteten Flöße werden elektronisch gesteuert und sind mit 33 in aufwändiger Detailarbeit gestalteten beweglichen Puppen geschmückt. Zum Ende des ersten Akts gibt es eine Lichtparade als Sinnbild für die zahlreichen Länder aus der ganzen Welt.


Nach der Pause fällt Schnee innerhalb der Arena, als Mulan in einer aufwändig choreographierten Kampfszene eine dramatische Schlacht mit den Hunnen führt. Die Insekten aus "Disney/PIXAR's Das große Krabbeln" präsentieren dem Publikum dann spektakuläre Zirkusstunts auf dem Eis, mit Feuerspielen, Saltos und der Präsentation menschengroßer Gegenstände im 'Käferformat'. "Für den Zuschauer ist die Arbeit und der Zeitaufwand, die hinter der Entwicklung eines jeden einzelnen einzigartigen Szenenbildes stecken, nicht erkennbar", weiß Mark Freddes, dessen Team für die Kreation des Bühnenbildes verantwortlich ist. "Aber so soll es auch sein. Wir wollen, dass die artistische Leistung der Show durch unsere Leistung vollendet und dadurch die Spannung und Stimmung der Produktion insgesamt gesteigert wird." Die Vielzahl der aus verschiedenen Filmen stammenden Sequenzen, der Einsatz der beliebten Filmmusiken und die glanzvolle Szenerie lässt mit Sicherheit die Zuschauer jeder Altersgruppe in Erinnerungen eintauchen.

Mit von der Partie sind neben den genannten Figuren natürlich auch Micky, Minnie, Donald, Goofy und ihre Freunde aus "König derLöwen". Empfangen wird man von Micky und Jiminy Cricket, die als Gastgeber der Show fungieren. Neben Disney-Flair kommt aber natürlich auch der Eiskunstlauf nicht zu kurz. Entwickelt wurde das Spektakel in Zusammenarbeit zwischen Weltmeisterin Michelle Kwan und der mit dem Emmy Award ausgezeichneten Choreographin Sarah Kawahara, die auch für die Choreographie der Eislaufelemente bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2002 verantwortlich war. Die Vervollkommnung für Kawaharas famose Eislaufsequenzen bietet die von den Musikdirektoren Art Kempel und Stan Beard ausgewählte Filmmusik, die die wunderbare Disney-Welt zu neuem Leben erweckt.

Das Styling der über 60 auftretenden Stars in glanzvollen Kostümen geht auf Kostümdesigner Scott Lane zurück. Die Puppen in "It's a Small World", die Charaktere aus Disneys "Mulan" und viele andere tragen Kostüme, die von Lane konzipiert und entwickelt wurden. Minnie steht auf der Liste der Stars, deren Outfit von Star-Designer Bob Mackie stammt, unter anderem bekannt als Designer der berühmten Sängerin Cher.


Portrait der wichtigsten Eiskunstläufer:

ANNE RAMOS (Mulan)
Wie Mulan ist auch diese talentierte, in Anchorage (Alaska) geborene Künstlerin eine intelligente, unabhängige junge Frau. Aber vermutlich ist es ihre Vielseitigkeit, die sie am meisten mit dem Charakter verbindet den sie darstellt. Im Verlauf der Show verkörpert Mulan einen Charakter mit unterschiedlichsten Eigenschaften - von unsicher über graziös bis hin zu stark. Aufgrund ihrer artistischen Vielseitigkeit - die Anne bereits seit ihrer Kindheit sowohl innerhalb als auch außerhalb der Eisarena unter Beweis gestellt hat - wird sie ihrer Rolle in dieser multi-dimensionalen Performance mehr als gerecht. Anne, die im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal auf dem Eis stand, war schon während ihrer Kindheit sehr aktiv. "Meine Mutter stammt aus Norwegen. Sie hat zahlreiche norwegische und skandinavische Meisterschaften gewonnen und ist ein echter 'Ice Capade' Star. Sie war es, die mein Interesse am Eiskunstlauf weckte. Als ich sieben Jahre alt war, sah ich auch meine erste Eisshow und war beeindruckt von der Musik, den Kostümen und der Farbenpracht", erklärt sie. Zusätzlich zum Eiskunstlauf nahm sie Gymnastikunterricht und trainierte viele unterschiedliche Tanzformen Ballett, Tap, Jazz und Modern Dance. Sie nahm ebenfalls an diversen Kinderchorauftritten und Theaterstücken teil. "Alle meine Aktivitäten schienen irgendwie zusammenzuhängen", dokumentiert Anne, als sie über ihre Kindheitserlebnisse nachdenkt. "Meine Mutter ermutigte mich, mich nicht nur auf den Eiskunstlauf zu konzentrieren, sondern meinen Horizont auch in anderen künstlerischen Bereichen zu erweitern." In der Tat beschreibt Anne ihre eigene Eiskunstlauf-Leistung mit "vielseitig". "Ich habe alle Bereiche beim Eiskunstlauf ausprobiert", fügt sie hinzu, "Paarlauf, Sololauf, Eistanz und in allen drei Disziplinen nennenswerte Erfolge bei USFA-Wettkämpfen erlangen können."

BRIAN DUCKWORTH (Gaston, Shan-Yu)
Der im australischen Melbourne aufgewachsene Brian begann mit dem Eiskunstlauf, als er 14 Jahre alt war. In kürzester Zeit konnte Brian seine Erfahrung ausbauen sowie seine Leistung vervollkommnen und gehörte mit 20 Jahren bereits zu den dominanten Figuren bei diversen nationalen Wettbewerben. 1987 gewann er die Nationalen Australischen Juniorenmeisterschaften. Auch als er begann, verstärkt an internationalen Wettbewerben teilzunehmen, blieb sein Erfolg in seinem Heimatland ungebrochen. 1992 gewann er die Nationalen Australischen Seniorenmeisterschaften. Einige Jahre später- nachdem er sich nach und nach aus dem Wettbewerbsgeschehen zurückzog beschloss er, neue Wege zu gehen und eine Karriere als Eiskunstlaufprofi zu beginnen. 1995 kam er zu Feld Entertainment. In seinem nunmehr achten Jahr bei Disney On Ice hat Brian den Höhepunkt seiner Karriere als Hauptdarsteller in "100 Years of Disneys Magical Moments" erreicht. An seiner derzeitigen Rolle fasziniert ihn am meisten, dass er sein ganzes Talent und Können einsetzen kann, um Menschen zu unterhalten. Neben seinen exzellenten, hart erarbeiteten Fähigkeiten als Eiskunstläufer verfügt Brian über eine spezielle Ballettausbildung. Obwohl er dies nicht unbedingt auf dem Eis unter Beweis stellen kann, versteht Brian sich auch als Koch kulinarischer Spezialitäten. Seiner Aussage zufolge wäre er sicherlich Chefkoch, wenn er kein Eiskunstlaufprofi wäre. Zwar serviert er seinen Zuschauern bei seinen Aufführungen keinen Apple Pie la mode, dafür schenkt er den Kindern aber eine andere Gaumenfreude die Magie von Disney On Ice.

ISAO MATSUURA (Pinocchio)
In seiner Rolle des Pinocchio wird der Japaner gesamtes Können zum Leben erweckt. Sein Ziel ist es, Kinder auf der ganzen Welt mit seiner Vorstellung zum Lachen zu bringen. Bevor Isao zu Disney On Ice kam, nahm er an diversen Meisterschaften teil. Er arbeitete hart und erzielte zahlreiche Erfolge unter anderem den 2. Platz beim nationalen Sportfestival, den 5. Platz bei den japanischen Juniorenmeisterschaften und den 1. Platz bei den westjapanischen Meisterschaften. Obwohl er gerne im Rampenlicht steht und als Profi die ganze Welt bereist, plant Isao, eines Tages in sein Heimatland zurückzukehren und dort als Coach zu arbeiten. Neben dem Eiskunstlauf interessiert sich Isao noch für Kunst und nimmt Spezialunterricht in Ballett. Er liebt Broadway-Shows und erinnert sich gerne jederzeit an seinen eigenen Auftritt in New York (mit Disney On Ice) in "The Today Show." Der in Okayama geborene Matsuura liebt das Leben, so wie er es führt unabhängig davon, ob er in New York, Kanada oder Australien auftritt. Kindern gegenüber sagt er: "Gebt niemals auf, tut alles dafür, dass eure Träume wahr werden, denn Träume werden wahr!"

JESSICA MELTON (Blaue Fee)
Als Jessica 10 Jahre alt war, veranstaltete eine ihrer Freundinnen eine Geburtstags-Eislaufparty in ihrer Heimatstadt Denver, Colarado. Von diesem Tag an wusste sie genau, was sie später einmal werden wollte. Mit viel Fleiß und dem unerbittlichen Ziel, ihren Traum in die Wirklichkeit umzusetzen, ebnete Jessica ihren Weg im Eiskunstlauf und nahm an diversen regionalen und nationalen Wettbewerben teil. Ihrem wahren Wettbewerbssinn ist es zu verdanken, dass sie eines Tages beschloss, mehr daraus zu machen Profi zu werden und in einer Show aufzutreten. So kam sie im August 2002 zu Disney On Ice. Jessica verkörpert die Rolle der Blauen Fee aus "Walt Disney's Pinocchio". In dieser Rolle versucht sie, mit ihrer Darbietung, eine ihrer Lieblingsgeschichten aus ihrer Kindheit nachzuerzählen. Als sie jung war, gewann sie diesen Film als Video in einem Wettbewerb und fortan sah sie sich diesen Film bei jeder Gelegenheit an. In ihrer Rolle als Blaue Fee verfolgt Jessica ein ehrgeiziges Ziel nämlich dafür zu sorgen, dass die Zuschauer das Gefühl haben, unterhalten worden sein, wenn sie die Arena verlassen. "Ferner möchte ich", fügt sie hinzu, "dass alle kleinen Mädchen im Publikum den Wunsch verspüren, Märchenprinzessinnen zu sein, wenn sie mich auf den Eis laufen sehen."

NATALIA ZAITSEVA & DMITRI SAVINE (Prinz & Belle, Simba & Nala) Die Paarläufer Natalia Zaitseva und Dmitri Savine verkörpern Poesie und Leidenschaft auf dem Eis. Als Belle und der Prinz im ersten Akt von "Die Schöne und das Biest" stehen sie als Sinnbild für Liebe und Glück, als Belle endlich ihren Prinz findet. Im Finale steigern sie als Simba und Nala aus "König der Löwen" ihre künstlerische Leistung in Punkto Stil und Sensibilität auf einen neues Niveau. "Wir möchten, dass die Zuschauer die Liebe spüren, die zwischen den Charakteren existiert", so Dmitri bei der Beschreibung seiner Rolle als Nalas Freund, Simba. Die Karriere von Natalia und Dmitri nahm unterschiedliche Wege. Ermutigt von ihrer Mutter, begann Natalia bereits im Alter von drei Jahren mit dem Eiskunstlauf. Mit der Unterstützung des Junior-Weltmeisterschafts-Paarlauf-Teamtrainers Valeri Tjunov, schaffte sie es, ins Kader der Nationalmannschaft aufgenommen zu werden und nahm fortan an zahlreichen Russischen Meisterschaften teil. Der Eiskunstlauf entwickelte sich zu Dmitris Lieblingssport als er vier Jahre alt war. Hier zeigte er wahres Potenzial. Unter dem wachsamen Auge von Coach Gromova gelang es ihm, sein Talent schnell auszubauen. Jahrelange harte Arbeit und Engagement zahlten sich aus, als er die Silbermedaille beim USSR Cup und die Goldmedaille bei den Offenen Moskauer Meisterschaften gewann. Im Anschluss an ihre Erfolge als Amateure, begannen sie ihre Profikarriere bei "Moscow on Ice". 1997 traten sie zum ersten Mal ins Ensemble von Disney On Ice ein und hielten ihr Debut in der Produktion "Herkules". Aufgrund ihres einzigartigen Talentes auf dem Eis übernahmen sie schon bald als Meg und der mächtige Herkules wichtige Hauptrollen. Mit ihrem athletischen, gleichzeitig artistischen Stil, konnte das Paar schon bald die Bewunderung des Publikums gewinnen. Als Natalia 1999 die Hauptrolle der Schneewittchen in der internationalen Produktion "Schneewittchen und die Sieben Zwerge" übernahm, erhielt sie die Chance, ihre Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen. Heute treten Natalia und Dmitri wieder gemeinsam als Paarläufer auf und stellen ihre Artistik und Eleganz als leistungsstarke Hauptdarsteller in "100 Years of Disney Magical Moments" unter Beweis. Über ihre momentane Karriere sagen sie: "Wir haben die Chance, die ganze Welt zu bereisen, unterschiedliche Kulturen kennen zu lernen und das zu tun, was wir lieben. Was mehr kann man sich wünschen?"

SCOTT IRVINE (Geppetto)
Scott Irvine hat bereits mit vielen Trainern zusammengearbeitet, einer von ihnen, Stewart Sturgeon, hat jedoch sein Leben in entscheidendem Maße verändert. "Stu ist für mich nicht nur ein hervorragender Coach, sondern auch ein guter Freund gewesen", so Irvine. "Ohne ihn wäre ich nicht da, wo ich heute bin." Scott stand zum ersten Mal im Alter von 12 Jahren auf dem Eis, als sein Vater ihn dazu ermutigte, an dem von der United States Figure Skating Accociation angebotenen "Learn To Skate"-Programm teilzunehmen. Schon bald erkannt er, dass ihm der Eiskunstlauf viel Freude bereitete und dass er über großes Talent in dieser Sportart verfügte. Die Vorzüge, die er als Eiskunstläufer genießt, weiß er zu schätzen, so beispielsweise mit berühmten Starläufern wie Scott Hamilton, Elvis Stoijko, Katarina Witt und Brian Boitano zu laufen. Dadurch konnte er nicht nur wichtige Türen für seine Karriere öffnen, sondern auch wertvolle Freundschaften schließen. Scott nutzte die Chance, bei Feld Entertainment einzusteigen, um noch interessantere Menschen zu treffen und sein Können weiter zu perfektionieren. 1996 kündigte er seinen Job als Showläufer und Eisingenieur im amerikanischen Sun Valley, Idaho, um für Disney On Ice an den Start zu gehen. Der Künstler, der für seinen verblüffenden Rückwärts-Salto auf dem Eis und seine kniffligen Eiskunstlaufmanöver bekannt ist, erhielt die Hauptrolle in zahlreichen Feld Entertainment-Produktionen, wie beispielsweise "Starlight Express", "Anastasia on Ice" sowie in den Disney On Ice Produktionen "Aladdin" und "Pocahontas". Derzeit kann man Scott in der Rolle des Geppetto bewundern. In seiner Freizeit fährt er gerne Motorrad, Wasserski, Snowboard, hält sich mit Gymnastik fit, spielt Pool und Klavier. Er lebt gerne in den Tag hinein und versucht, jeden einzelnen Moment zu genießen.

TOMOAKI KOYAMA (Shang)
Seit Tomoaki Koyama zu Disney On Ice kam, kann man ihn bei seinen spektakulären Rückwärts-Saltos bewundern. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Obwohl er einen Rückwärts-Salto als enorme Errungenschaft betrachtet, blickt Tomoaki auf eine Reihe weiterer Erfolge zurück, die hervorgehoben werden sollten. Der Gewinner der Silbermedaille bei den Nationalen Japanischen Meisterschaften kam 1991 bei den Weltmeisterschaften auf den 15. und 1992 bei den Olympischen Winterspielen auf den 14. Platz. Nach seinen anfänglichen Erfolgen als Sololäufer, begann Tomoaki seine Arbeit als Paarläufer. Seinem großen Kampfgeist ist es zu verdanken, dass er zwei Mal die Nationalen Japanischen Meisterschaften in dieser Disziplin gewann. Schon bald jedoch erkannte Tomoaki sein großes Showtalent und schlug eine andere Richtung ein. Als Profi ging er bei einem japanischen Eisshow-Unternehmen unter Vertrag. Aufgrund seines so er über sich selbst - scharfen und ausdrucksvollen Stils wurde ein Talent-Koordinator von Feld Entertainment schon bald auf den Künstler aufmerksam. 1997 kam er dann ins Team von Disney On Ice. Tomoaki freut sich sehr darüber, dass er nun bei "100 Years of Disney Magical Moments" sein Talent einsetzen kann, um die ganze Welt zum Lachen zu bringen. Unabhängig davon, ob er in den USA oder in einem anderen Land der Welt auftritt, er findet immer Zeit, um daran zu arbeiten, seine Präsens auf dem Eis noch weiter zu verbessern. Egal, wo er sich gerade befindet, er besucht dort ein Fitnesszentrum, um sich körperlich zu betätigen und an all die Studios, die er schon in den USA besucht hat, erinnert er sich gerne. Tomoaki hofft, eines Tages Eislauftrainer zu werden, um andere Menschen dabei zu unterstützen, ihren Traum von Eiskunstlauf umzusetzen, so wie er es getan hat. Neben der perfekten Technik und dem körperlichen Einsatz, die bei dieser Sportart gefragt sind, möchte er ihnen beibringen, tough zu bleiben, niemals aufzugeben und ihre positive Haltung zu behalten.


Eine Übersicht, wo Disney on Ice mit "100 Years of Disney Magical Moments" in Deutschland zu sehen sein wird:
10.12.03, 17.00 Uhr Berlin, Arena (Velodrom)
11.12.03, 17.00 Uhr Berlin, Arena (Velodrom)
12.12.03, 19.00 Uhr Berlin, Arena (Velodrom)
13.12.03, 12.00 Uhr Berlin, Arena (Velodrom)
13.12.03, 15.45 Uhr Berlin, Arena (Velodrom)
13.12.03, 19.30 Uhr Berlin, Arena (Velodrom)
14.12.03, 12.00 Uhr Berlin, Arena (Velodrom)
14.12.03, 15.45 Uhr Berlin, Arena (Velodrom)
29.01.04, 17.00 Uhr Hamburg, Color Line Arena
30.01.04, 19.00 Uhr Hamburg, Color Line Arena
31.01.04, 12.00 Uhr Hamburg, Color Line Arena
31.01.04, 15.45 Uhr Hamburg, Color Line Arena
31.01.04, 19.30 Uhr Hamburg, Color Line Arena
01.02.04, 12.00 Uhr Hamburg, Color Line Arena
01.02.04, 15.45 Uhr Hamburg, Color Line Arena
04.02.03, 17.00 Uhr Oberhausen, König Pilsener Arena
05.02.04, 17.00 Uhr Oberhausen, König Pilsener Arena
06.02.04, 19.00 Uhr Oberhausen, König Pilsener Arena
07.02.04, 12.00 Uhr Oberhausen, König Pilsener Arena
07.02.04, 15.45 Uhr Oberhausen, König Pilsener Arena
07.02.04, 19.30 Uhr Oberhausen, König Pilsener Arena
08.02.04, 12.00 Uhr Oberhausen, König Pilsener Arena
08.02.04, 15.45 Uhr Oberhausen, König Pilsener Arena

Karten für die Shows kosteten in Berlin zwischen 12,07 Euro und 37,37 Euro, in Hamburg zwischen 11,92 Euro und 37,22 Euro, in Oberhausen zwischen 12,00 Euro und 37,30 Euro. Bei uns gibt es einige Tickets kostenlos, wir haben nämlich 3x4 Familientickets für die Show am 4. Februar 2004 in Oberhausen zum Verlosen gespendet bekommen, wofür wir uns beim veranstalter Gommers herzlich bedanken. Eine ausführliche Kritik der Show folgt im Februar.


Im Gegensatz zur letztjährigen Umsetzung eines Disney-Films mit "Die Schöne und das Biest" zeigte man diesmal also eine Gala mit gemischten Elementen. Die Kinder dürfte dies nicht gestört haben, im Gegenteil, für sie war es vielleicht schön, noch mehr ihrer Lieblingsfiguren auf dem glatten Eis zu sehen. Durch das Programm führten Micky Maus - ja immer ein vielumjubelter Star - und Jiminy Grille aus Pinocchio. Vom Aufwand und der Klasse des Einskunstlaufs ist "Disney on Ice" natürlich nicht mit einer perfekt durchgestylten Show wie "Holiday on Ice" zu vergleichen, bei einer solchen aber würden sich die kleinen Besucher vielleicht auch eher langweilen. Natürlich kamen Micky, Minnie, Goofy, Donald und Co. zum Einsatz, aber man brachte auch Szenen aus verschiedenen, bekannten Disney-Filmen auf das Eis. "Der König der Löwen", "Aladdin", "Toy Story", "Pinocchio", "Die Schöne und das Biest", "Mulan", "Das große Krabbeln" - welchem Kind leuchten bei diesen Titeln nicht die Augen? Die Szenen wurden gut umgesetzt, zumeist mit Vertanzung einiger Songs, mal auch gespickt mit guten Sprungelementen. Das Ganze spielte sich natürlich in vielen verschiedenen, bunten Kostümen und Kulissen ab, so dass auch die Farbenvielfalt ein Spaßfaktor war. Mit der besten Szene allerdings wurde kein Film gehuldigt, sondern Lust auf einen Besuch von Disneys Themenparks gemacht. Die Akteure kamen zum Ende des ersten Aktes als Puppen von "It's A Small World" auf das Eis, stellten verschiedene Nationalitäten dar, und dazu gab es die unvergessliche Melodie des großen Spaßes zu hören. Als dann auch noch alles auf dem Eis zu leuchten begann, war jeder im Saal von Disneys Zauber gefangen genommen. Insgesamt ein schöner, Spaß bereitender, bunter Abend, nicht nur für die kleinen Gäste.

(Tobi)