CTS-MUM
Subway To Sally, Bochum, Zeche, 11.11.2001
 



Eine völlig überfüllte Zeche Bochum, Nebel, Schummerlicht und sieben Musiker, die mittelalterlich gekleidet sind und aus dem Raum Potsdam / Berlin kommen - was ergibt das? Richtig, ein tolles Konzert von Subway to Sally in der Bochumer Zeche. Gut 900 Zuschauer ließen sich den Auftritt von Eric Fish und seinen Kollegen nicht entgehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1992 ging es für die Band stetig bergauf. Sie festigten ihren Erfolg mit dem Album "Herzblut", dass in diesem Jahr erschien. Es ist schon faszinierend, zu sehen, wie das Publikum schon nach dem dritten Stück tobt, oder wie Frau Schmitt auf ihrer Violine spielt, oder wie Ingo Hampf die "Riffs" durch die Halle schmeißt. Eric Fish ist dass absolutes Multitalent, nicht nur was dass stimmliche angeht, er unterstreicht die Songs auch noch mit der passenden Mimik und Gestik. Als wenn dieses noch nicht genug wäre, spielt er noch Dudelsack und Flöte. Doch eine Frage stellt sich dem verwunderten Zuschauer: Ist es nur die Musik, die die Fans bei den Live-Auftritten so in den Bann zieht, oder ist da mehr. Es muss mehr sein, denn wer Subway to Sally einmal live erlebt hat, der weiß, es ist nicht nur die Musik, sondern auch die Show Drumherum. Kein Konzert von Subway to Sally ist wie das andere und wer die Band einmal live erlebt hat, der versteht dann auch die Fans, wenn sie sagen: Es war ein toller Abend.

(T.K.)