Femme Fatale



D: Rebecca Romijn-Stamos, Antonio Banderas, Peter Coyote, R: Brian de Palma, 110 Min.

Brian de Palma erzählt in seinem neuen Film die Geschichte der Diebin Laure (Rebecca Romijn-Stamos), der bei den Filmfestspielen von Cannes ein beachtlicher Juwelendiebstahl gelingt - wobei sie ihre beiden Helfer auf der Strecke lässt, um die Beute alleine zu behalten. Durch einen Zufall gelingt es ihr, die Identität einer anderen Frau nach deren Selbstmord anzunehmen und so nach Amerika zu fliehen. Dort heiratet sie den reichen Bruce Watts (Peter Coyote) und alles scheint gut zu laufen, bis dieser sieben Jahre später das Amt als amerikanischer Botschafter in Paris annimmt. Zurück in Frankreich ist Laure klar, dass die alten Komplizen hinter ihr her sein würden, sobald sie von ihrer neuen Identität Wind bekommen. So meidet sie Öfentlichkeit und lässt sich nicht fotogrfieren, bis Nicolas (Antonio Banderas) sie vor die Linse bekommt - eigentlich kein Paparazzo, aber für gutes Geld setzt er seine Fotokünste und Hinterlist doch gerne mal ein. Laure sieht ihre Felle schwimmen und inszeniert ihre eigene Entführung durch Nicolas, der völlig perplex ist ob der Dreistheit, aber auch angezogen von ihrer Schönheit und ihrem Sexappeal, dem er verfällt. Kommt er aus der Sache wieder raus? Entkommt Laure ihren alten Kumpanen - und wird sie mit dem Lösegeld ihres Mannes fliehen können?

Wer Brian de Palma kennt, der weiß, dass die Story so gradlinig und einfach nicht gestrickt sein kann - ist sie auch nicht. Schade ist allerdings, dass de Palma hier etwas übertreibt und sich so teilweise Verwirrung einstellt durch unlogische Handlungsfolgen. Der Film setzt auf eine gehörige Portion Erotik, die sehr gut herüber gebracht wird, lässt aber keinen rechten Thrill aufkommen. Da hat Brian de Palma schon weitaus bessere Streifen abgeliefert.

Wertung: 5 von 10 Punkten

(Tobi)